
Tom Laliberty, Präsident des Geschäftsbereichs Land- und Luftverteidigungssysteme bei Raytheon, sagt dazu:
„Diese Feststoffraketenmotoren erweitern die Möglichkeiten der US-Armee und ihrer Verbündeten erheblich. Der technologische Fortschritt durch additive Fertigung macht diese Systeme nicht nur erschwinglicher, sondern bietet auch höhere Reichweite und Sicherheit.“

Additive Fertigung beschleunigt Raketentechnik
Ein entscheidender Aspekt dieses Projekts ist die Integration von additiver Fertigung in den Entwicklungsprozess. Ursa Major setzt 3D-Druck ein, um einzelne Komponenten präzise und kosteneffizient herzustellen. Diese Technologie hat es ermöglicht, im Jahr 2023 fast 300 statische Tests durchzuführen – ein Fortschritt, der in herkömmlichen Produktionsprozessen kaum denkbar gewesen wäre. Laut Dan Jablonsky, CEO von Ursa Major, bieten diese Techniken eine nie dagewesene Flexibilität, um die Anforderungen der US-Armee zu erfüllen und neue Leistungsmerkmale zu integrieren.
Jablonsky dazu weiter:
„Unsere Technologien ermöglichen eine agile Produktion und die Anpassung an spezifische militärische Bedürfnisse. Dank des 3D-Drucks können wir sowohl Leistung als auch Skalierbarkeit zu erschwinglichen Preisen anbieten.“
Zukunftsvision: Serienproduktion dank 3D-Druck
Raytheon und Ursa Major planen, ihre Produktion in den kommenden Jahren weiter zu optimieren. Mit der Unterstützung von RTX Ventures, die 2023 in Ursa Major investierten, sollen weitere Tests und Qualifikationsmaßnahmen durchgeführt werden. Bereits 2025 sind weitere Flugtests vorgesehen, und bis 2026 soll die Systemqualifikation abgeschlossen sein.
Der 3D-Druck wird hierbei eine zentrale Rolle spielen, um die Fertigungskapazitäten zu skalieren und gleichzeitig die Kosten niedrig zu halten. Durch diese Herangehensweise können neue Technologien schneller in den Markt eingeführt werden, was den militärischen und strategischen Anforderungen der US-Armee zugutekommt.






