Das 3D-Druck-Unternehmen Forward AM arbeitet mit dem belgischen MedTech-Unternehmen Spentys zusammen, um neue Lösungen für 3D-gedruckte Orthesen zu ermöglichen. Dafür setzen die Unternehmen auf Materialien von Forward AM und stellen vollständig angepasste Immobilisierungsgeräte her, die sich effizient produzieren lassen. Die leichten und atmungsaktiven Orthesen sind auf den Patienten zugeschnitten. Sie lassen sich mühelos entfernen und ersetzen, wie Foward AM auf seiner Website erklärt. Der Heilungsprozess wird überwacht und bei Bedarf angepasst, was wiederum Zeit, Kosten und Abfall spart. Auch der Profifußballer Sergio Ramos konnte, während seine Gesichtsverletzung noch behandelt wurde, dank einer 3D-gedruckten Gesichtsmaske wieder aufs Spielfeld.

Vorteile von 3D-gedruckten Orthesen

Das Herstellen, Anpassen und Anbringen von Gipsabdrücken ist anstrengend, zeitaufwendig und verschwenderisch. Für den Patienten sind diese auch nicht sehr angenehm zu tragen. Mit den Hochleistungsmaterialien von Forward AM will Spentys eine bessere Lösung anbieten. Fürs Erste konzentriert sich das Unternehmen auf Notaufnahmen und Orthopädietechniker.

Der 3D-Druck kundenspezifischer Orthesen läuft grundsätzlich schnell und effizient ab. Die zu behandelnde Stelle wird 3D-gescannt, ein 3D-Modell wird geschaffen und im Anschluss in 3D gedruckt. Orthopäden können die Plattform von Spentys nutzen und Patienten mit chronischen Problemen helfen. Diese erhalten langlebigere Orthesen als Patienten in der Notaufnahme.

Luc Coenen, Direktor bei der Orthopaedie Van Haesendonck, sagt dazu:

„Wir konnten die 3D-Technologie schnell in unsere bestehenden Produktionsprozesse und -instrumente implementieren. Es hat sich bereits als enormer Mehrwert für unsere Patienten und unsere internen Verfahren erwiesen.“

3D-Druck-Materialien für Orthesen

Jede Orthese benötigt anderes Material. Manche Orthesen müssen flexibler sein, andere müssen mehr Unterstützung bieten und erfordern ein steiferes Material. Das Materialportfolio von Forward AM stellt Spentys Polymerpulver, Fotopolymere und fortschrittliche Filamente zur Verfügung.

Für Prothesenabdeckungen wird Ultrafuse PET verwendet. Ultrafuse PET CF 15 eignet sich für Schutzhelme und -masken, da es eine Kohlenstoffverstärkung bietet. Ultrafuse TPU 64D ist ein flexibles Filament und macht kleine Orthesen möglich. Orthesen für untere Extremitäten entstehen mit Ultrafuse PP, da diese eine hohe Spannungs- und Bruchfestigkeit bei gleichzeitig hervorragender Formbarkeit und Haltbarkeit gewähren. Das Fotopolymer Ultracur3D ST45 nutzt die DLP-3D-Druckverfahren für einen schnelleren Druck und macht sich so sehr gut für die Notaufnahme.

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