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Project Tango LogoFür 2015 plant Google und LG mit Project Tango die ersten 3D-Scanner-Tablets. Mit Tango sollen LG-Tablets in der Lage sein Raum und Bewegung zu verstehen um automatisiert digitale, 3D-dimensionale Objekte erstellen zu können. Interessierte Entwickler können sich nun um erste Prototypen bewerben. Wir stellen Euch das Project Tango einmal genauer vor.

Project Tango als Spiel
Dein täglicher Weg zur Arbeit als virtuelle Umgebung in dein Computerspiel integrieren? Project Tango könnte genau das möglich machen (Screenshot © youtube.com; User: Google ATAP).

Google/ 3D-Scanner: Auf der Entwicklerkonferenz I/O hat der US-Suchmaschinenkonzern Google nun erstmals konkrete Informationen über die Pläne seines Project Tango erläutert. Im Jahr 2015 soll das Gerät für Endkunden des Elektronikherstellers LG erhältlich sein. Google hatte Anfang Juni einen Prototypen des 3D-Scanner Tablets vorgestellt. Das Tablet verfügt über eine 3D-Technologie und komplexe Bewegungssteuerung.

Zum Preis von 1024 US-Dollar werden ausgewählte Bewerber das »Project Tango Development Kit« erhalten. Hier können Sie sich als Tester für den Prototypen bewerben. Als Gegenleistung verpflichten sich die Entwickler zur Programmierung von Spielen und Apps, die räumliche Tiefe und Bewegungen erfassen sollen. Die Entwickler profitieren außerdem von regelmäßigen Software-Updates durch Google.

So funktioniert der mobile 3D-Scanner bei Project Tango

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Technische Eigenschaften des Tablets „Tango“

Das Tablet wurde mit einem 7 Zoll großen Display, 128 Gigabyte internen Speicher, 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und einem leistungsstarken Nvidia Tegra K1 Prozessor ausgestattet. Eine 3D-Kamera mit Tiefensensoren, ein LTE-Modul und WLAN stehen ebenfalls zur Verfügung.

Der Projekt-Webseite zufolge, verfolgt Project Tango das Ziel mobilen Geräten ein menschliches Empfinden bezüglich Raum und Bewegung zu vermitteln. Zum Beispiel könnten 3D-Karten eines Hauses erstellt werden, die später in einem Spiel nutzbar wären. Die Indoor-Navigation und die Unterstützung von Menschen mit Behinderung sind zwei weitere Themen des Projekts.

Im Februar 2014 stellte Google bereits ein Smartphone mit 3D-Sensoren der Öffentlichkeit vor. Dafür wurden Entwickler gesucht, mit dem Ziel, mehr als nur Apps für Touchscreen-Geräte zu programmieren.

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