
Von der Software werden verschiedene Werte wie Haardicke, Ausrichtung und Höhe der Haare sowie Haardichte abgefragt. Basierend auf den ermittelten Daten werden dann Büschel aus tausenden Einzelstrukturen zusammengebaut. Bislang war für ein solches Vorhaben Haare mit einem 3D-Drucker auszudrucken ein zeitraubender, manueller Aufbau im CAD-Programmen erforderlich. Ebenso entfällt das stundenlange Rendering.

Die künstlichen Haare, Borsten oder Bürsten lassen sich Jifei Ou zufolge auch mit einem normalen Desktop-3D-Drucker herstellen, die entsprechend der Auswahl des Düsenaufsatzes eine Strukturbreite von nur 50 Mikrometern haben können. Das Forscherteam konnte mit dem Verfahren sowohl kleine Bürsten als auch eine Kaninchenfigur drucken. Das Kaninchen erhielt ein Fell aus dem 3D-Drucker.
Alle Möglichkeiten des 3D-Drucks feiner Strukturen lassen sich mit Cilllia ausnutzen, meint Ou, und bestätigte bereits das Interesse externer Grafiker an der Software. Im Rahmen der Cilllia-Entwicklung wurden Photoshop-Farbkarten und ein Algorithmus eingesetzt. Interaktive Alltagsgegenstände könnten den Forschern zufolge mit Cilllia ebenfalls gedruckt werden.
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