Individuelle Implantate drucken:

Autodesk bringt medizinische 3D-Software auf dem Markt

Autodesk hat eine neue Software vorgestellt, die als zentrales Ziel die Entwicklung von 3D-gedruckten Implantaten vorgibt. Unter den Namen Within Medical möchte der Konzern die Entwicklung von 3D-Druckimplantaten vorantreiben und sicherstellen, dass Ärzte und Wissenschaftler noch einfacher individuelle Implantate herstellen können.

Logo AutodeskDas US-amerikanische Software-Unternehmen Autodesk ist für die Entwicklung von 2D- und 3D-Softwareprogrammen bekannt und beweist mit jedem Produkt Qualität und Innovation. Vor allem in der Architektur und Industrie haben sich die digitalen Programme mehr als auszahlen können. Ebenso Designer und Hobby-Maker können mittlerweile von Autodesk profitieren. Doch das reicht dem Unternehmen nicht aus, sodass es an der Zeit wurde auch im Bereich der Medizin die technischen Fühler zu strecken.

Within Medical heißt das neuste Softwareprodukt, das bereits seit Juli offiziell auf dem Markt ist und nun von unterschiedlichen medizinischen Einrichtungen getestet wird. Mehr noch, bereits 600 Patienten allein in den USA haben von der Nutzung der Software profitieren können. Das zentrale Ziel der neuen Autodesk-Software ist es die Entwicklung von 3D-gedruckten Implantaten nachhaltig zu fördern.

Mit Within Medical soll sichergestellt werden, dass Ärzte und Wissenschaftler auf noch einfacherem Wege in der Lage sind individuell angepasste Implantate zu entwerfen und anschließend zu drucken. Dabei basiert die Software auf das Prinzip der Osseointegration, dem funktionellen und strukturellen Verbund zwischen dem lebenden Knochengewebe und der Oberfläche eines belasteten Knochenimplantats. Aber auch Blutgefäße sollen mit der Software schneller analysiert und für die Herstellung eines Implantats berücksichtigt werden können.

Within Medical Beispiel
Das Bild zeigt ein Beispiel der 3D-Software Within Medical von Autodesk (Bild © Autodesk).

Weiter nutzt sie unterschiedliche porengroße Konfigurationen sowie grobe Gitteroberflächen um so dafür zu sorgen, dass die porösen Implantate auch richtig mit den Knochen verbunden werden können, so Mark Davis Senior, Director der Designforschungsabteilung bei Autodesk. Auch wenn die Software erst seit knapp vier Monaten offiziell auf dem Markt ist, hat das Unternehmen bereits mit 22 europäischen medizinischen Forschungsinstituten Partnerschaften eingehen können. So erhoffen sich nicht nur die Entwickler bei Autodesk, sondern auch viele Wissenschaftler eine Alternative zu bereits vorhandenen Titan-Implantaten finden zu können.

Insbesondere für die Produktion von Hüft- und Schädelimplantaten soll die 3D-Software eingesetzt werden und auch in der Gesichtschirurgie könnte sich Within Medical durchaus lohnen. Bleibt abzuwarten, ob die neueste Errungenschaft auch genauso gut ankommt, wie die anderen Produkte aus dem Hause Autodesk.

– mehr über Within Medical auf der Website Autodesk Within.

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