Der US-Hersteller für CAD- und 3D-Software Autodesk verzeichnete im 2. Quartal 2018 ein deutliches Umsatzwachstum. Der Aktienkurs schnellte in die Höhe. An der wachsenden Nachfrage nach 3D-CAD-Software ist auch die fortschreitende Entwicklung der 3D-Drucktechnologie verantwortlich.

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Logo AutodeskVom CAD-Software-Hersteller Autodesk aus den USA hat für das 2. Quartal 2018 ein hohes Wachstum von 22 Prozent auf 612 Millionen US-Dollar (ca. 528 Millionen Euro) bekannt gegeben. In der Region Amerika belief sich das Plus auf 16 Prozent, was zu einem Umsatz von 248 Millionen US-Dollar führte, was umgerechnet 214 Millionen Euro entspricht, heißt es in einer Pressemitteilung des Konzerns.

25% Umsatzsteuerung in der EMEA Region, 31% in den APAC-Ländern

3D-Modell einer Schuhsohle
Autodesk CAD-Software ermöglicht das Entwerfen komplexer 3D-Objekte, die sich später mit einem 3D-Drucker herstellen lassen können (Bild © Autodesk).

Die Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) steuerte eine Umsatzsteigerung von 25 Prozent auf 248 Millionen US-Dollar (ca. 214 Millionen Euro) bei, während die APAC-Länder (Asien, Pazifik) ein Plus von 31 Prozent auf 116 Millionen US-Dollar (ca. 100 Millionen Euro) verbuchten.

Das Nettoergebnis hatte im Berichtszeitraum bei minus 39,4 Millionen US-Dollar (ca. 34 Millionen Euro) gelegen nach einem Verlust von 144 Millionen US-Dollar (ca. 124 Millionen Euro) im Vorjahr. Die Zahl seiner Abonnements konnte Autodesk um 119.000 auf 3,94 Millionen deutlich steigern.

Umstrukturierung in Cloud- und Mitgliedschaftsdienst

Das Unternehmen wird seit einer Weile umstrukturiert, bei dem von einem Lizenzmodell auf einen Cloud- und Mitgliedschaftsdienst umgestellt wird und mittlerweile lukrativ geworden ist.

Wie Andrew Anagonst, Präsident und CEO von Autodesk, in der Pressemitteilung mitteilt, würde eine steigende Zahl an existierenden Maintenance-Kunden zum neuen Abonnementmodell wechseln. Laut CFO Scott Herren würde ein positiver Cash-Flow aus operativen Aktivitäten erzielt und erwarte dies ebenfalls für das Gesamtjahr.

Sein vertikales Business konnte Autodesk durch eine Übernahme des Softwareherstellers Assemble-Systems stärken. Im dritten Quartal 2018 rechnet der Hersteller mit einem Umsatz von 635 bis 645 Millionen US-Dollar und entspricht 547 bis 556 Millionen Euro. Der Jahresumsatz soll den Erwartungen zufolge bei 2,46 bis 2,51 Milliarden US-Dollar liegen und sind umgerechnet 2,12 bzw. 2,16 Milliarden Euro.

Aktienkurs schießt in die Höhe

Im gesamten Geschäftsjahr 2018/2019 sollen 500.000 bis 550.000 neue Abonnenten gewonnen werden. Der Aktienkurs stieg nach Bekanntgabe der erfreulichen Quartalszahlen und der positiven Prognose um über 15 Prozent auf 157 US-Dollar (entspricht umgerechnet 135 Euro). Wir werden sehen, wie es im nächsten Quartal aussieht. Abonnieren Sie hier unseren Newsletter und verpassen Sie keine Neuigkeit mehr.

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