Auf der Hannover Messe 2021 präsentierte der 3D-Druck-Softwareentwickler CASTOR seine neue Enterprise Software CASTOR Enterprise. Für CASTOR ist die DACH-Region der primäre Markt für seine proprietäre Software. Mit CASTOR Enterprise können Hersteller ihr individuelles Additive Manufacturing (AM) zuverlässig maximieren, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung an das 3D-grenzenlos Magazin erklärt. 2019 hat Evonik in das israelische 3D-Druck-Software-Start-up investiert.

Details zu CASTOR Enterprise

Die Cloud-basierte und On-Premises-Software CASTOR Enterprise analysiert jeden Bestandteil des bestehenden Produktdesigns (Descrete Manufacturing) und identifiziert automatisch für den 3D-Druck wirtschaftliche Teile. Der Anwender erhält mit der Software Vorschläge für die am besten geeigneten 3D-Druck-Materialien, identifiziert geometrische Änderungen und zeigt einen Break-even-Point und simuliert Failure. Die CASTOR-Lösung ermöglicht Kosteneinsparungen von bis zu 50%. Produkteinführungen könnten so deutlich schneller erfolgen.

Die Basis der Software bildet die Analyse von 30.000 Teilen, die in den letzten 24 Monaten von mehr als 80 Unternehmen durchgeführt wurde. Die Möglichkeit einzelne Teile zu betrachten (Parts Consolidation) und der automatischen Identifizierung von Möglichkeiten zur Gewichtsreduzierung der Bauteile mithilfe der Finite-Elemente-Methode zählen zu den wichtigsten Merkmalen der Software.

Omer Blaier, Mitbegründer und CEO von CASTOR, erklärt:

„Wir haben gesehen, dass unsere Kunden eine Lösung brauchen, die nicht nur die Schwachstellen und Optimierungsfragen eines bestehenden Designs aufdeckt, sondern auch Potenzial aufzeigt mit Blick auf ‚Design For AM‘. Mit CASTOR Enterprise bieten wir ein ausgeklügeltes Tool, das jene kleinen Änderungen aufzeigt, die einen großen Einfluss auf die Bilanz eines Unternehmens haben können.“

Screenshot Software CASTOR Enterprise
Die Software CASTOR Enterprise (im Bild: Screenshot aus dem Programm) identifiziert automatisch für den 3D-Druck wirtschaftliche Teile (Bild © CASTOR).

Tausende CAD-Files gleichzeitig analysieren

CASTOR Enterprise kann dem Unternehmen zufolge Tausende von CAD Files zeitgleich bei geringem Aufwand analysieren und substanzielle Ergebnisse liefern. Die Analyse des gesamten Produktdesigns geschieht auf Basis von CAD Files. Die Design Optimization (DFAM-Tools) – Fähigkeit zur automatischen Weight Reduction und Parts Consolidation mechanischer Teile – unterstützt Anwender bei der Optimierung ihrer Details.

Nutzer können fast alle voreingestellten Werte ändern, wie kundenspezifische Kalkulationen zur Kostenabschätzung, Empfindlichkeit der Materialeigenschaften, Betriebskosten an verschiedenen Stellen der Lieferkette (Lagerbestand, Versand, Arbeitskosten) und andere. Die Lösung ist PLM/ERP-integrationsfähig und komplett offline On-Premises verfügbar. Fachleuten wird so stundenlange manuelle Arbeit erspart.

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