Sigma Labs implementiert die 3D-Druck-Qualitätssicherungssoftware PrintRite3D an US-amerikanischen Northwestern University. Damit soll das Metall-3D-Druckverfahren an der Universität optimiert werden, da die Qualitätssicherungssoftware durch Lesen der thermischen Signaturen Probleme frühzeitig erkennt. So sollen Fehlproduktionen bei der additiven Fertigung von Metallteilen reduziert werden.

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Materialise und Sigma Labs LogoSigma Labs hat einen Vertrag zur Implementierung seiner Qualitätssicherungssoftware PrintRite3D für den Metall-3D-Druck an der Northwestern University unterzeichnet. Ein Verkaufsvertrag mit dem Software-Hersteller Materialise soll außerdem die frühere Absichtserklärung zur Entwicklung eines integrierten In-situ- Qualitätssicherungssystems für den 3D-Metalldruck vorantreiben, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung erklärt.

Details zur PrintRite3D-Software

Die PrintRite3D-Software ist ein IPQA-Softwarepaket (In-Process Quality Assurance). Es unterstützt den Anwender mit einer Erstellung von Schmelzpoolanalysen beim 3D-Druck von Metallobjekten. Die Software überwacht die Qualität der 3D-gedruckten Objekte, indem sie thermische Signaturen liest. Eine Schicht-für-Schicht-Analyse sorgt in Echtzeit dafür, die Produktion fehlerhafter Teile zu stoppen. So wird Zeit und Material gespart und die Fehlerquote reduziert sich. Die Northwestern Initiative für Fertigungswissenschaft und -innovation setzt die Echtzeit-Schmelzpoolanalysetechnologie ein.

Um Fähigkeiten der Sigma Labs-Technologie zu validieren und der Northwestern University eine intelligente Qualitätssicherung während des Druckprozesses zu ermöglichen, wird das PrintRite3D-System in eine DMG Mori LASERTEC12 SLM-3D-Druckmaschine integriert. Vor wenigen Monaten hat DMG MORI mit dem LASERTEC 125 ein neues hybrides Fertigungssystem vorgestellt.

ICME und MCP

Ein prädiktives ICME-Tool (Integrated Computational Materials Engineering) wurde von NIMSI und CHiMaD entwickelt, um neuartige Herstellungsverfahren und neue Legierungen für den 3D-Druck zu ermöglichen.

Die Materialise Control Platform (MCP) ist ein eingebettetes Hardware- und Softwaretool, mit dem Endbenutzer additive Herstellungsprozesse steuern können. PrintRite3D ist in das MCP integriert. Jetzt sollen vorhandene AM-Metallmaschinen mit dem Regelungssystem nachgerüstet werden.

Mark Ruport, Vorstandsvorsitzender von Sigma Labs, erklärt, dass die Erweiterung der Partnerschaft mit Materialise ein wichtiger Meilenstein für Sigma Labs sei, da das Unternehmen die Marktpräsenz erweitern und den Zugang der Industrie zur firmeneigenen PrintRite3D-Software vorantreiben könne.

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