
Bedeutung der additiven Fertigung wächst
Während der Covid-Pandemie hat das Interesse an der additiven Fertigung deutlich zugenommen, da Unternehmen weltweit mit Herausforderungen in den globalen Lieferketten konfrontiert waren. Diese Entwicklung hat die additive Fertigung als strategische Lösung für das Reshoring und Nearshoring von Lieferketten positioniert. Trotz der durch verschiedene globale Ereignisse wie den Krieg in der Ukraine und wirtschaftliche Unsicherheiten beeinträchtigten Wachstumsraten im Jahr 2023, besteht nun eine erhebliche, gestaute Nachfrage, die mit der wirtschaftlichen Stabilisierung freigesetzt werden könnte.
Konsolidierungswelle in der Industrie erwartet
Die Branche der additiven Fertigung steht vor einer Konsolidierungswelle, die Skaleneffizienzen und Kosteneinsparungen verspricht und somit langjährige Rentabilitätsherausforderungen für viele Unternehmen im Sektor adressiert. Cantor Fitzgerald sieht 3D Systems aufgrund seiner Umsatzgröße und bereits auf Nicht-GAAP-Basis erzielter Gewinne besonders gut positioniert, um von diesem Trend zu profitieren.
Viele Unternehmen im Bereich der additiven Fertigung kämpfen mit anhaltenden Verlusten und einem kontinuierlichen Cash-Burn über mehrere Quartale. Die erwartete Konsolidierung könnte daher als Katalysator für 3D Systems dienen, um durch gesteigerte Effizienz und die Eliminierung redundanter Kosten eine höhere Profitabilität zu erzielen.
Fazit
Die Bewertung von 3D Systems durch Cantor Fitzgerald mit einem „Overweight“-Rating und einem Kursziel von 8,50 US-Dollar spiegelt einen optimistischen Ausblick für das Unternehmen wider. Neue Produktzyklen, Branchenkonsolidierung und gestaute Nachfrage werden voraussichtlich zu beschleunigtem Wachstum und verbesserter Rentabilität für 3D Systems in naher Zukunft beitragen.






