
Metall-3D-Druck für Hochleistungsbauteile

Im Rahmen des Projekts fertigte BLT unter anderem ein Abgasbauteil aus Inconel 718, einer hitzebeständigen Nickellegierung. Diese wurde gezielt wegen ihrer Festigkeit und Temperaturbeständigkeit gewählt, um den extremen Belastungen im Motorsport standzuhalten. Die Konstruktion des Bauteils erforderte eine Wandstärke von nur 0,5 mm, die mit der additiven Fertigungstechnologie von BLT realisiert werden konnte. Nach dem Druck wurden die Komponenten durch CNC-Bearbeitung und spezielle Reinigungsverfahren weiterverarbeitet, um die Funktionalität und die Passgenauigkeit sicherzustellen.
Neben dem Abgaskomponent druckte BLT auch Bauteile für das Fahrwerk und das Kühlsystem des Fahrzeugs. Diese Komponenten zeichnen sich durch komplexe Geometrien und eine hohe funktionale Integration aus – typische Stärken des 3D-Druckverfahrens.
Vorteile der additiven Fertigung im Motorsport

Die Anwendung von Metall-3D-Druck im Motorsport bringt laut BLT entscheidende Vorteile mit sich. Einerseits lassen sich Bauteile mit geringerem Gewicht und hoher Stabilität realisieren, was direkt zu einer verbesserten Fahrzeugleistung beiträgt. Andererseits ermöglicht der 3D-Druck eine schnelle Fertigung von Prototypen und Sonderteilen – ein entscheidender Faktor im zeitkritischen Umfeld des Motorsports.
Ein Sprecher des Rennteams erklärte laut BLT: „Dank der Zusammenarbeit mit BLT konnten wir die Effizienz und Haltbarkeit unserer Komponenten verbessern und gleichzeitig die Entwicklungszeit verkürzen.“ Diese Aussage unterstreicht die Bedeutung von additiven Fertigungstechnologien in der modernen Fahrzeugentwicklung.
Die Zusammenarbeit mit dem europäischen Rennteam ist für BLT nicht die erste Kooperation im Motorsportbereich. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren eine Reihe von Projekten mit Partnern aus der Luft- und Raumfahrt, der Energiebranche sowie der Automobilindustrie umgesetzt (wir berichteten im 3D-grenzenlos Magazin). Die gesammelten Erfahrungen fließen laut Unternehmensangaben kontinuierlich in die Weiterentwicklung der eigenen Anlagen und Prozesse ein.






