Das 3D-Druck-Unternehmen EOS ist eine exklusive Partnerschaft mit Hyperganic zum Algorithmic Engineering eingegangen. Hyperganic möchte mit seiner Software-Plattform Innovationen im Ingenieurwesen voranbringen und weiter daran arbeiten, Ideen innerhalb von Minuten in Entwürfe umzusetzen. Wir stellen die Details der Kooperation einmal vor.

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Hyperganic und EOS LogosDas 3D-Druck-Unternehmen EOS ist laut einem LinkedIn-Beitrag eine exklusive Partnerschaft mit dem Unternehmen Hyperganic eingegangen. Hyperganic hat das Ziel, Innovationen im Ingenieurwesen durch seine Softwareplattform zu unterstützen, die Teile, Strukturen und ganze Maschinen durch Computeralgorithmen und Künstliche Intelligenz erstellt, um den Bereich des Weltraumantriebs voranzubringen.

CAD-Designs noch einfacher anpassen

Wenngleich CAD-Systeme das Entwerfen von Ideen vereinfacht haben, ist es immer noch aufwendig, kleinste Änderungen im Design anzupassen. Jede Iteration kostet Zeit und Geld, weshalb CAD-basierte Ansätze Ingenieure dazu zwingen, konservativ zu konstruieren. Die Designfreiheit ist jedoch ein Leitprinzip von AM und ermöglicht Bauteilstrukturen und Anwendungen, die mit traditionellen Produktionsverfahren nicht herzustellen waren. Die Partnerschaft zwischen EOS und Hyperganic soll das Anpassungsproblem verbessern.

Aerospike-Raketentriebwerk
Das 3D-gedruckte Aerospike-Triebwerk (im Bild) dient als Beispiel für die Vorteile der Plattform von Hyperganic (Bild © Hyperganic).

Das von Hyperganic entworfene und von EOS und AMCM hergestellte Aerospike-Raketentriebwerk ist ein gutes Beispiel. Das in Technik und Fertigung als Herausforderung geltende Aerospike-Triebwerk wurde mit einem algorithmischen Modell von Hyperganic entwickelt. In nur wenigen Tagen wurde im Anschluss eines von Hunderten Hyperganic-Designs auf der EOS M400-4 mit dem neu entwickelten EOS NickelAlloy IN718-Prozess ohne Unterstützung gedruckt. Das Aerospike-Triebwerk konnte automatisch für die Produktion auf einem wesentlich größeren AMCM M 4K-System in EOS CopperAlloy CuCrZr überarbeitet werden. Beide Partner erklären, dass die Kombination dieses Niveaus an Designkomplexität mit der Fähigkeit, in dieser Größe zuverlässig zu drucken, neue Innovationen vorantreiben wird.

Die Partner über ihre Zusammenarbeit

Dr. Hans J. Langer, Gründer von EOS, sagte:

„Als beständiger und wegweisender Innovator arbeiten wir jetzt mit Hyperganic zusammen, um einen weiteren Paradigmenwechsel in der AM einzuleiten. Es ist ein Designwechsel, der sowohl Lösungsräume als auch Leistungsniveaus erweitert. Gleichzeitig wird es den Designprozess für AM revolutionieren und AM zu einem wirklich digitalen Workflow machen, vom softwaregenerierten Algorithmic Engineering bis zur digitalen Fertigung.“

Lin Kayser, CEO von Hyperganic, sagte:

„Wir freuen uns sehr, bei dieser branchenweit ersten Kooperation mit EOS zusammenzuarbeiten. Algorithmic Engineering setzt Ideen innerhalb von Minuten in Entwürfe um, wobei der Ingenieur die Regeln festlegt und der Computer die Ergebnisse generiert. Insbesondere der Bereich der Raumfahrtantriebe, der immer noch sehr konservative Designs verwendet, wird stark von Algorithmic Engineering profitieren.“

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