Die beiden schwedischen Unternehmen Höganäs AB und Piab AB haben eine Kooperation beschlossen, um gemeinsam Methoden und Prozesse zu entwickeln, die den Metallpulverabfall in der additiven Fertigung reduzieren, bei gleichzeitiger Verbesserung der Prozesseffizienz und -sicherheit.

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Die schwedischen Unternehmen Höganäs AB und Piab AB haben eine Partnerschaft geschlossen, um die Automatisierung beim industriellen 3D-Druck (additiven Fertigung, kurz AM) voranzutreiben und die Nachhaltigkeit und Effizienz der Produktionsprozesse zu steigern. Das berichtet Piab in einer Pressemitteilung. Gemeinsam entwickeln die Unternehmen neue Lösungen, die den Metallpulverabfall minimieren und gleichzeitig die Prozesseffizienz und -sicherheit verbessern sollen.

Prozesse optimieren, Abfall reduzieren und die Effizienz verbessern

Höganäs und Piab kooperieren
Die schwedischen Unternehmen Höganäs und Piab kooperieren bei der Optimierung von additiven Fertigungsprozessen (Bild © Piab AB).

In vielen industriellen AM-Anwendungen ist die manuelle Handhabung und Beladung von Materialien immer noch gängige Praxis. Die schwedischen Unternehmen Piab und Höganäs möchten gemeinsam nun eine neue Reihe von Lösungen einführen, mit denen Kunden eine verbesserte Automatisierung und optimierte AM-Prozesse implementieren können, um Zeit zu sparen, Abfall zu reduzieren, die Effizienz zu verbessern und eine sicherere Arbeitsumgebung zu gewährleisten.

Höganäs verfügt über umfassendes Wissen über Metallpulver und Materialeindämmungslösungen, die mit den bestehenden Produkten von Piab, wie z. B. der piFLOW ® -Reihe von Vakuumförderlösungen, kombiniert werden können. Durch diese Fusion können sowohl Materialhandhabungsprozesse optimiert als auch neue Lösungen im industriellen Maßstab entwickelt werden, was insgesamt zu einer höheren Bedienersicherheit beiträgt.

Förderung von Schüttmetallpulvern noch sicherer machen

Das Ziel der neuen gemeinsamen Entwicklungsprojekte ist es, die Förderung von Schüttmetallpulvern noch sicherer und einfacher zu machen und dafür zu sorgen, dass überschüssiges Pulver sofort wiederverwendet werden kann, was Abfall reduziert und zur Verbesserung der Nachhaltigkeit beiträgt.

Das bedeutet, dass nicht nur die Abfallentsorgung reduziert, sondern auch die verwendete Pulvermenge maximiert wird, sodass Hersteller mit weniger mehr machen können. Diese neue Linie standardisierter Technologie wird dazu beitragen, die AM-Produktion weiter zu industrialisieren und die groß angelegte Fertigung und Industrie 4.0-Pläne zu erleichtern.

Lösungen für nahezu jeden metallpulverbasierten Produktionsprozess

Die Partner bieten bereits maßgeschneiderte Lösungen für das Metallpulvermanagement an, die auf der bestehenden piFLOW-Technologie basieren. Diese Lösungen sind maschinenunabhängig und können in mehreren Anwendungen während des Bauprozesses verwendet werden, z. B. beim Befüllen der Baukammer mit wiedergewonnenem Metallpulver oder Rückgewinnen des überschüssigen Metallpulvers zur Wiederverwendung.

Die Lösungen sollen eine Reihe von additiven Fertigungstechnologien abdecken, darunter Powder Bed Fusion (PBF) und Binder Jetting (BJT). Dadurch können sie in nahezu jeden metallpulverbasierten Produktionsprozess integriert werden.

Kennet Almkvist, President Customization Technologies bei Höganäs erklärte:

„Durch diese Partnerschaft können wir unseren Kunden bessere und nachhaltigere Möglichkeiten bieten, mit Metallpulvern zu arbeiten. Es ist auch ein großer Schritt nach vorn bei der Industrialisierung dieser Prozesse, da es Elemente der manuellen Handhabung beseitigt und gleichzeitig die beim Drucken verwendete Pulvermenge optimiert. Piab hat eine lange Tradition in der Bereitstellung von erstklassigen automatisierten Förderlösungen, und zusammen mit unserer Metallpulver-Expertise wird diese Produktpalette einen wirklich positiven Unterschied für unsere Kunden ausmachen.“

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