Die beiden Unternehmen SLM Solutions und Honeywell gaben bekannt, gemeinsam an der Qualifizierung neuer Parameter für den 3D-Druck mit höheren Schichtstärken zu arbeiten. Beginnen wird Honeywell Aerospace mit der Qualifizierung von Aluminiumbauteilen. Wir stellen weitere Details zur Zusammenarbeit vor.

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SLM Solutions und Honeywell LogoDie beiden Unternehmen SLM Solutions und Honeywell werden gemeinsam an der Qualifizierung neuer Parameter für den 3D-Druck mit höheren Schichtstärken arbeiten. Damit wollen sie Fertigungszeiten- und -kosten senken, wie beide Unternehmen gegenüber dem 3D-grenzenlos Magazin bekanntgaben.

Qualifizierung von Bauteilen mit höheren Schichtstärken

SLM 500 Metall-3D-Drucker
Ein Modell des SLM 500 Metall-3D-Druckers. (Bild: © SLM Solutions)

Honeywell Aerospace wird mit der Qualifizierung von Aluminiumbauteilen mit höheren Schichtstärken von 60 und 90 µm auf der SLM®500 beginnen. SLM Solutions unterstützt Honeywell mithilfe der Quad-Lasersysteme mit den Standard-Aluminiumparametersätzen zur Materialqualifizierung. Dabei sollen optimale Materialeigenschaften erreicht werden. Der SLM®500 Metall-3D-Drucker wird von namhaften Unternehmen wie Rolls Royce eingesetzt.

Dr. Sören Wiener, Senior Director Technology und Advanced Operations bei Honeywell Aerospace, sieht in der neuesten Technologie von SLM Solutions Hilfe bei der Steigerung von Honeywells Produktivität. Außerdem sollen damit die Materialanforderungen für die Qualifizierung erreicht werden. Parametersätze sollen durch Wiederholbarkeitstests in der Produktionsumgebung von Honeywell qualifiziert werden. Bau- und Nachbearbeitungsprozesse helfen bei einem effizienten Fertigungsablauf mit diesen Materialeigenschaften.

Kürze Bauzeiten in der Powder Bed Fusion Technologie

Meddah Hadjar, CEO bei der SLM Solutions Group AG, ist vom Erfolg der Zusammenarbeit überzeugt. Mit der Kombination von Hochleistungslasern und fortschrittlicher Parametersätze arbeitet SLM Solutions kontinuierlich daran, in der Powder Bed Fusion-Technologie die Bauzeiten zu verkürzen. Die Maschinen des Unternehmens sind mit offener Softwarearchitektur ausgerüstet und ermöglichen individuelle Anpassungen.

Bei den Zweilasermaschinen ergab sich eine Reduzierung der Bauzeit um mehr als 60% im Vergleich zu den 30 µm-Standardparametern, was einer Steigerung der realen Aufbaurate von 170% entspricht. Durch die Zusammenarbeit mit Honeywell Aerospace werden laut Hadjar fortschrittlichere Parameter für Quad-Lasersysteme entstehen, die den Einsatz in der qualifizierten Serienproduktion finden.

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