ARC Centre of Excellence for Electromaterials Science:

Australische Forscher am ACES entwickeln 3D-Gehirnmodell aus echten Hirnzellen

 10. August 2015  Mayra Condemarin  

Das ARC Centre of Excellence for Electromaterials Science in Australien gibt bekannt mithilfe von 3D-Drucktechnik detailgetreue 3D-Modelle eines menschlichen Gehirns entwickelt zu haben. Ein weitender bedeutender Schritt für die Medizin.

ACES-LogoDas Gehirn ist das komplexeste Organ des Menschen. Auch wenn schon sehr viel dazu erforscht wurde, können Ärzte und Psychologen trotz modernster Technologien noch immer nicht alle Funktionen des menschlichen Gehirns erklären. Ein Institut jedoch ist jetzt auf dem besten Weg diesem Problem entgegen zu kommen und das mithilfe von 3D-Drucktechnik.

Das australische ARC Centre of Excellence for Electromaterials Science (ACES) ist eins der wenigsten Institute, das sich darauf spezialisiert den Geheimnissen des Gehirns auf den Grund zu gehen: Mit der Hilfe modernster 3D-Drucker ist es dem ACES jetzt offiziell gelungen menschliches Hirngewebe zu produzieren und nachzustellen. Aus Neuro-Zellen bestehend könne man mit den 3D-gedruckten Gehirnmodellen viel schneller erkennen, wie einzelne komplexe Arbeitsprozesse innerhalb des Gehirns funktionieren.

3D-Hirnmodell
Einzelne Hirnschichten und -Strukturen können mit dem 3D-Modell eingesehen werden (Foto: © 3dprint.com)

Ein entscheidender Schritt zuvor war es jedoch die richtigen digitalen Dateien zu entwickeln, die die einzelnen Gehirnstrukturen und -ebenen mit ausgewählter 3D-Software wiedergeben würden. Diese waren ausschlaggebend, um das 3D-Gehirn am Ende herstellen zu können. Mit anderen Worten handelt es sich hierbei somit um ein organisches „Puzzle“, das aus mehr als 100 Milliarden Nerven besteht und somit zu einer echten Herausforderung für die Forscher und 3D-Druck-Experten wurde. Am Ende sind sich die Forschungsmitglieder aber einig, dass sie mit ihrem 3D-Gehirnmodell in der Lage sein werden wichtige Fragen der Neuro-Medizin und -Chirurgie beantworten zu können.

Einige pharmazeutische Unternehmen sind schon jetzt an den unzähligen Erkenntnissen interessiert, die das 3D-Gehirnmodell birgt und die dazu führen könnten die Ursachen für Schizophrenie und anderen degenerativen Hirnerkrankungen ein für alle mal zu erklären.

Ein weiterer wichtiger Schritt sowohl in der Medizin als auch im Bioprinting-Bereich konnte damit erreicht werden und macht nur noch einmal mehr deutlich, dass Forschung keine Grenzen kennt.

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