
Greifer mit integrierten Sensoren
Die feinen Sensoren messen Druck und Temperatur während des Greifvorgangs. So lassen sich diese Bereiche flexibel anpassen und Material wird nicht unnötig verschlissen. Derart intelligente Greifer können die Produktion beschleunigen. Die Drucksensibilität macht schnellere und direktere Zugriffe an Stellen des Werkstücks möglich, die bisher nicht für das Greifen geeignet waren. Ein Greifer kann an unterschiedlichen beschaffenen Stellen eines Werkstücks ansetzen und so Platz in der Produktionsanlage sparen.
Qualitätssteigerung
Die Qualität wird ebenfalls gesteigert, da dünnere Bauteile gegriffen werden können und der Zustand mit Temperaturmessung näher bestimmt werden kann. Bei hitzesensiblen Bauteilen können die Druckstärke am Greifer abhängig von der Temperatur festgelegt werden. Spezielle Messanlagen für diese Punkte entfallen. Die neue Greifergeneration meldet sich, wenn der Greifdruck zu groß ist und wenn er zu klein ist. Der Greifer regelt automatisch nach und verhindert das Herunterfallen der Bauteile.
Bei der Herstellung der neuen Greifer setzt das Team um Dr. Dani auf selektives Laserschmelzen. Metallische Komponenten entstehen werkzeuglos. Während des Prozesses werden die Sensoren punktgenau und hochstabil dort eingesetzt, wo sie messen sollen. Die Forscher der University of Harvard haben 2018 mit EMB3D-3D-Druck einen Robotergreifer entwickelt. Die Industrie-Greifer mit integrierter Sensortechnik des IWU werden am 4. Additive Manufacturing Forum in Berlin vorgestellt. Das Fraunhofer IWU ist dort vom 11. bis 12. März 2020 am Stand J05 in Berlin zu sehen.








