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EndoLIF® Wirbelsäulen-Implantat: joimax® erhält Freigabe in den USA für Einsatz von 3D-Implantaten

Deutsche 3D-Implantat-Qualität jetzt auch in den Vereinigten Staaten erlaubt: Das Unternehmen joimax® erfreut sich der Freigabe durch das FDR und hofft damit noch mehr Menschen von Schmerzen befreien zu können.

Hier bei 3d-grenzenlos haben wir schon über so manche medizinische Eingriffe berichten können, die mittels 3D-Drucktechnologie zu einem echten Erfolg wurden. Sehr häufig erreichen uns die Nachrichten vor allem auch China sowie Japan und nur sehr wenige Einsätze finden in Europa oder den USA statt. Das mag daran liegen, dass die Vorschriften der Krankenhäuser strenger sind als in den anderen Staaten. Jetzt hat ein deutsches Unternehmen, das schon seit geraumer Zeit hierzulande 3D-Drucker für sich nutzt, in den USA für einen echten Durchbruch sorgen können.

EndoLIF® joimax®

Das Material und die eingebauten Löcher der 3D-Implantate machen es möglich, dass der Knochen damit verwachsen kann (Foto: © joimax.com)

Wer sich in der Welt der „minimal-invarsiven endoskopischen Wirbelsäulenchirurgie“ auskennt, der weiß, welche Rolle das Unternehmen joimax® dabei spielt. Für alle, die das nicht wissen, joimax® ist ein weltweit führender Entwickler von Wirbelsäulen-Eingriffen und jetzt auch Anbieter des Endoscopic Lumbar Interbody Fusion, kurz EndoLIF®-Implantats bekannt. Dabei handelt es sich um 3D-Implantate, die mithilfe der EBM (Electron Beam Melting)-Technologie hergestellt werden und aus Titan und Titanlegierungen bestehen. Die Implantate werden vor allem bei Patienten genutzt, die starke Rückenbeschwerden erleiden.

EndoLIF® joimax®-Implantat

So werden sie eingesetzt (Foto: © joimax.com)

Die biologische Kompatibilität des Implantat-Materials erlaubt zudem einen erfolgreichen Einsatz und nur eine sehr geringe Abstoß-Wahrscheinlichkeit seitens des Körpers, da der Rahmen sehr porös ist und die Oberfläche aus einer Diamantenstruktur besteht, sodass der Knochen sehr gut mit dem Implantat verwachsen kann, dies geht unter anderem aus der offiziellen Seite des deutschen Anbieters hervor.

Während in den USA bis gestern ein solcher Eingriff nicht in Frage gekommen wäre, haben in Deutschland Chirurgen wie Dr. Ralf Wagner vom LIGAMENTA Wirbelsäulen-Center in Frankfurt und Dr. Bernd Illerhaus vom ONZ in Recklinghausen den EndoLIF® bereits an 200 Patienten ausprobieren können. In Europa konnten durch die Implantate und die medizinische Eingriffstechnik über 600 Operationen durchgeführt werden. Und jetzt auch in den USA.

Das U.S. Food and Drug Administration, kurz FDA, hat jetzt seine Freigabe für die deutsche Implantate bekannt gegeben. So sollen zukünftig dort Wirbelsäuleneingriffe durch deutsche Qualität bereichert werden.

Was sagt ihr dazu? Hinterlasst Eure Kommentare oder diskutiert mit uns darüber auf unserer Facebook-Seite.

Schaut euch hier auch das offizielle Video zum Implantat:

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