

Kelch präsentiert auf der Veranstaltung einen baumwollfaserverstärkten Kunststoff, der mit Mikro-Spritzguss gefertigt wurde und auch beim 3D-Druck verwendet werden kann. Wie sich herausstellte, ist die verwendete Baumwolle wegen ihrer Feinheit und Glätte optimaler geeignet als Bastfasern. Schon 2017 berichtete die Hochschule Bremen von dem Verfahren. Wie Kelch jetzt nach Aussage von dem „Weser Kurier“ sagte, sei die Technologie zukunftsfähig und verwies darauf, dass der Mix mit seinem 40-prozentigen Baumwollanteil eine höhere Härte und Bruchsicherheit aufweist, als wenn keine Baumwolle verwendet würde.
Die Bremer Baumwollkonferenz wurde in neun Themenbereiche aufgeteilt, die aus Vorträgen und Podiumsdiskussionen bestehen. Die Baumwolltagung zählt 450 Fachleute und Besucher aus 40 Ländern, die bis zum morgigen Freitag über die Baumwolle diskutieren. Der Gastgeber der Veranstaltung ist die im Jahr 1872 gegründete Bremer Baumwollbörse, die mit 16 weiteren Baumwollbörsen die Befolgung der Handelsregeln überwacht.






