
Ein Durchbruch in der medizinischen Anwendung des 3D-Drucks

Das innovative Implantat wurde von der Abteilung Innenohrpharmakologie der MHH entwickelt. Unter der Leitung von PD Dr. Verena Scheper und mit Unterstützung des Klinik-Direktors Prof. Prof. h.c. Dr. Thomas Lenarz, konnte dieses Projekt erfolgreich umgesetzt werden. Beide sehen in dieser Entwicklung einen Durchbruch in der zukunftsweisenden Patientenversorgung.
Für den Druck des Implantats wurde ein 3D-Bioplotter der Firma Desktop Metal verwendet. Diese Drucker sind bekannt für ihre Fähigkeit, mit hoher Präzision verschiedenste Materialien zu verarbeiten. Ric Fulop, der Gründer und Geschäftsführer von Desktop Metal, sieht in der Herstellung des Ohrimplantats einen Übergang in eine neue Phase des Bioprinting. Er betont die Bedeutung dieser Entwicklung für die medizinische Welt und lobt die Arbeit der MHH.
Zukunft der additiven Fertigung im medizinischen Bereich
Diese Entwicklung markiert einen wichtigen Schritt in der Verwendung von 3D-Drucktechnologien in der Medizin. Die Kombination aus individueller Anpassung und der Fähigkeit, Medikamente direkt über das Implantat zu verabreichen, eröffnet neue Möglichkeiten für die Behandlung komplexer medizinischer Probleme. Die Erfolge der ersten Nachuntersuchungen stärken das Vertrauen in diese Technologie und lassen auf weitere innovative Anwendungen in der Zukunft hoffen.







