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Forscher haben mittels 3D-Druck-Technologie gewöhnliche Ohrhörer in Geräte verwandelt, die Hirnaktivität und Schweißlaktat messen können. Diese Forschungsergebnisse könnten in Zukunft zur alltäglichen Gesundheitsüberwachung beitragen. Dabei wurden auch Herausforderungen wie die Anpassung an die Ohranatomie bewältigt.
Forscher von LLNL und Meta haben ein neues 3D-druckbares Material entwickelt, das biologische Gewebe nachahmt. Dieses Material kann die Herstellung realistischerer Wearables ermöglichen und hat das Potenzial, die Wearable-Technologie erheblich zu beeinflussen. Es könnte Anwendungen in der Soft-Robotik, bei energieabsorbierenden Materialien und in der tragbaren Elektronik finden.
Forscher des Fraunhofer IPA und IME arbeiten an der Entwicklung eines biologischen Holzklebers für den 3D-Druck, inspiriert von der Natur. Dies könnte den Weg für nachhaltige Produktionstechniken ebnen, indem ungenutztes Holz und natürliche Klebestoffe kombiniert werden.
Forscher der Technischen Universität Graz haben eine Methode des 3D-Drucks mit unterkühlten Flüssigkeiten vorgestellt. Diese Technik könnte die Geschwindigkeit der additiven Fertigung deutlich erhöhen, insbesondere mit dem Fokus auf Natriumacetat-Trihydrat.
Forscher der University of California San Diego haben eine Methode entwickelt, um Wasser mithilfe von 3D-Druck und gentechnisch veränderten Bakterien zu reinigen. Die Technik nutzt ein Algen-basiertes Polymer als Tinte und die Bakterien zerstören nach ihrer Arbeit Schadstoffe und sich selbst.
Ein jüngst abgeschlossenes Forschungsprojekt der Institute Fogra, ILM und Fraunhofer IGD fokussierte sich auf die Verbesserung des Farbmanagements im 3D-Druck. Durch spezifische Profilierungen konnte die Farbgenauigkeit von 3D-Druckern merklich gesteigert werden. Insbesondere die Erforschung des Transluzenz-Attributs spielte dabei eine bedeutende Rolle.
Das Technology Innovation Institute (TII) hat bedeutende Fortschritte im Bereich der additiven Fertigung erzielt. Von neuen Materialentwicklungen bis hin zu umfassenden Studien, die helfen, den 3D-Druck zu verbessern und anzupassen, bringt TII innovative Ansätze in die Branche. Wir stellen die neuen Ansätze und Forschungsergebnisse einmal vor.
Forscher der Queen’s University Belfast haben 4D-gedruckte Brustimplantate entwickelt, die für die Behandlung von Brustkrebs eingesetzt werden können. Die Implantate können ihre Größe ändern und Chemotherapie-Medikamente freisetzen. Dies ermöglicht eine personalisierte und effizientere Behandlung für Patientinnen.
Der 3D-Drucker-Hersteller Freemelt hat von einer türkischen Universität einen Auftrag für ihre Freemelt ONE-Maschine erhalten. Die Universität plant, diese Maschine für die Entwicklung des Elektronenstrahlschmelzverfahrens und die Materialcharakterisierung einzusetzen. Die Auslieferung ist für das erste Quartal 2024 vorgesehen.
An Bord des USCG-Eisbrechers Healy untersuchen Forscher des Naval Postgraduate School (NPS) den Einfluss der Arktis auf die Crew-Leistung und den 3D-Druck. Dabei wird die Nutzung additiver Fertigungstechnologien unter extremen Seebedingungen erprobt. Diese Untersuchungen könnten zukünftige Schiffsdesigns und Betriebskonzepte beeinflussen.
Forscher aus Los Angeles vom Terasaki Institute for Biomedical Innovation haben einen neuen Bio-Tintenstoff entwickelt, der das Wachstum und die Regeneration von mit 3D-Druck hergestelltem Muskelgewebe fördert. Diese Methode könnte zukünftig Menschen helfen, die durch Krankheiten oder Operationen Muskelverlust erleiden.
Das BioMatters-Team der University of Michigan hat eine nachhaltige Lösung für den Bau entwickelt. Mit einem 3D-Druck-Verfahren und recycelbarem Material aus Sägemehl zielt das Team darauf ab, Abfall und Umweltbelastung bei Bauprojekten zu reduzieren. Wir stellen den Ansatz der Forscher einmal genauer vor.
Forschende der Leibniz Universität Hannover haben ein 3D-druckbares Material, PRIOBONE, für die Knochenreparatur entwickelt. Dieses innovative Material ahmt den natürlichen Knochen nach und könnte herkömmliche Knochenersatzmaterialien übertreffen. Eine Förderung durch den ERC wird die Validierung und Kommerzialisierung des Materials unterstützen.
Auf einer internationalen Konferenz in Belfast stellte die Wissenschaftlerin Tiana Bagnato ihre Forschungsergebnisse vor, die zeigen, wie 3D-gedruckte Metallstifte die Festigkeit von hybriden Titan-Verbundstrukturgelenken erhöhen können. Die Stifte wurden mittels eines Laserstrahlschmelzverfahrens hergestellt. Die Studie unterstreicht das Potenzial des 3D-Drucks in der Materialforschung.
Markus Nemitz, Professor am Worcester Polytechnic Institute (WPI), arbeitet an der Entwicklung von Robotern, die mit Hilfe des 3D-Drucks für Such- und Rettungseinsätze konzipiert werden. Diese Roboter können in unterschiedlichen Geländen agieren und sollen Menschen in gefährlichen Gebieten ersetzen. Das Projekt wird voraussichtlich fünf Jahre in Anspruch nehmen.
Studenten der Universität Colorado Boulder haben durch den Einsatz von Metall-3D-Druck ein zuverlässiges Raketenturbopumpenkonzept entwickelt. Mit Unterstützung von Branchenexperten und führenden Unternehmen konnte das Duo Fortschritte bei der Fertigung von Raketenbauteilen erzielen.
Forscher der National University of Singapore haben pflanzliche Calamari-Ringe mit einem 3D-Drucker hergestellt, die nahrhaft und schmackhaft sein sollen. Diese Innovation könnte zur Lösung des Überfischungsproblems beitragen und bietet eine vegane Alternative.
Forscher aus Texas haben ein kleines, würfelförmiges Gerät mit Hilfe von 3D-Druck entwickelt, das mittels batterieerzeugter Elektrizität Bakterien aus verschmutztem Wasser entfernen kann. Mit dem besonders kosteneffizientem Gerät aus dem 3D-Drucker könnten Gemeinschaften, deren Wasserversorgung durch Naturkatastrophen gefährdet ist, Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten.
Georgia Tech, bekannt für seine umfangreichen Nanotechnologie-Forschungsanlagen, hat mit dem Kauf von Exaddon’s CERES-System seine Mikro-Additive-Fertigungskapazitäten erweitert. Die neue Technologie ermöglicht das präzise Drucken von Mikrometallstrukturen und öffnet neue Wege für die Hybridgeräteproduktion und interdisziplinäre Forschung.
Ein am Londoner Zayed Centre for Research into Rare Disease in Children durchgeführtes Forschungsprojekt hat vielversprechende Fortschritte in der 3D-Bioprinting-Technologie gezeigt, die zur Erstellung funktionsfähiger menschlicher Gewebe verwendet werden können. Die am Zentrum entwickelte Methode hat das Potential, die Organtransplantation und regenerative Therapiepraktiken erheblich zu beeinflussen. Insbesondere bei der Behandlung seltener Kindheitskrankheiten eröffnet dies neue Perspektiven.
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