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Forscher der RMIT-Universität und der Universität Melbourne haben einen Durchbruch in der Verstärkung von 3D-gedrucktem Beton erzielt, indem sie Graphenoxid einführten. Diese Innovation könnte die Entwicklung von intelligenten Betonstrukturen, die Risse überwachen können, revolutionieren. Die Studie stellt einen wichtigen Schritt in der Erforschung der Auswirkungen von Graphenoxid auf 3D-Druckmaterialien dar.
Das iLAuNCH Trailblazer-Projekt aus Australien, eine Initiative von UniSA, VPG Innovation und SMR Australia, widmet sich der Herstellung optischer Komponenten für Satelliten mittels additiver Fertigung. Durch die Nutzung von Freiformoptik-Technologie, ermöglicht durch fortschrittliche 3D-Druck-Verfahren, sollen die Grenzen traditioneller Glasoptik überwunden werden.
US-amerikanische Forscher der Universität Arkansas, unter der Leitung von Sun-Ok Lee, nutzen 3D-Drucktechnologie zur Verbesserung der Wirkung von Probiotika auf die Darmgesundheit. Mit Unterstützung eines großzügigen Forschungsstipendiums arbeiten sie an neuen Methoden, um die Überlebensrate von Probiotika während der Lebensmittelverarbeitung und im Verdauungstrakt zu erhöhen. Diese Innovation könnte weitreichende positive Auswirkungen auf die menschliche und tierische Gesundheit haben.
Wissenschaftler am Rensselaer Polytechnic Institute in New York haben einen bedeutenden Fortschritt erzielt, indem sie erfolgreich Haarfollikel in laborgezüchtetem Hautgewebe mittels 3D-Druck herstellten. Dieser Durchbruch könnte nicht nur eine mögliche Lösung für Haarausfall bieten, sondern auch die regenerative Medizin und Hautgewebe-Engineering revolutionieren. Die Entwicklung zeigt das Potenzial der Automatisierung von Prozessen in der Biomanufaktur von Haut.
Forscher der ETH Zürich haben in Zusammenarbeit mit Inkbit eine innovative Methode zum 3D-Druck von Robotergliedmaßen entwickelt. Diese Technologie verwendet flexible Materialien, die menschlichen Geweben ähneln, und könnte die Prothetik und Robotik maßgeblich verändern. Durch den Einsatz von Thiolene-Polymeren wird eine schnelle, kostengünstige und flexible Produktion von Prothesen möglich.
Die Medizinische Hochschule Hannover hat einen wichtigen Schritt im Bereich der medizinischen Anwendung des 3D-Drucks gemacht, indem sie ein maßgeschneidertes Ohr-Implantat einsetzte, das nicht nur als Stent dient, sondern auch Medikamente abgibt.
Das ADMiRE Forschungszentrum an der FH Kärnten stellt innovative Ansätze im 3D-Druck vor, darunter die Nutzung von Bierabfällen für Biomaterialien. Mit einem Fokus auf nachhaltige Materialien und der Verbesserung der Prothesen- und Orthesenherstellung, zeigt das Zentrum neue Möglichkeiten der additiven Fertigung auf.
Das Forschungsteam der Universität Cambridge hat eine Methode entwickelt, mit der sich die Eigenschaften von 3D-gedrucktem Metall mithilfe von Lasern verfeinern lassen, ohne dabei die komplexe Formgebung zu beeinträchtigen. Diese Technik könnte zu effizienteren und nachhaltigeren Prozessen in der metallverarbeitenden Industrie führen. Die selektive Wärmebehandlung durch Laserstrahlen ermöglicht eine detaillierte Kontrolle der Metallstrukturen.
Ein Team der West Virginia University hat den 3D-Druck in einem schwerelosen Umfeld untersucht. Die Ergebnisse könnten langfristige Raumfahrtmissionen und Besiedlung von Raumschiffen, dem Mond oder Mars beeinflussen. Insbesondere die Möglichkeit, Ressourcen direkt im All zu nutzen, zeigt vielversprechende Perspektiven auf.
Forscher der Tsinghua University in China haben einen innovativen Weg gefunden, 3D-gedruckte Halbleiter herzustellen. Mit der „3D Pin“-Technik entstehen robuste Strukturen ohne Kompromisse bei Reinheit und Leistung. Diese Entwicklung könnte den Weg für künftige Fortschritte in der Halbleiterfertigung ebnen.
ETH Zürich entwickelt 3D-gedruckte Keramikstrukturen, die die Effizienz bei der Herstellung von Solar-Treibstoff erhöhen. Durch den Einsatz von konzentriertem Sonnenlicht können CO2 und Wasser effizienter in Synthesegas umgewandelt werden. Die neue Technologie verspricht große Fortschritte für die emissionsarme Luftfahrt.
Ein internationales Forscherteam entwickelt mit Hilfe des 3D-Bioprintings eine verbesserte Methode zur Darstellung komplexer Krebserkrankungen. Die innovative Technik könnte die Behandlung von Krebsarten wie Brustkrebs revolutionieren und bietet einen detaillierteren Einblick in Tumoren und deren Umgebung.
In einem wegweisenden Schritt in der Forschung zur additiven Fertigung von Materialien für nukleare Anwendungen setzt der MIT-Doktorand Alexander O’Brien auf den 3D-Druck von Metall-Keramik-Verbundwerkstoffen. Seine Arbeit zielt darauf ab, Materialien zu entwickeln, die den extremen Bedingungen in Fusionskraftwerken standhalten können. Dieser Ansatz verspricht eine vielversprechende Zukunft für die Kernfusionstechnologie.
Millionen von Menschen leiden weltweit an Knochenfehlern. Mit den Fortschritten im 3D-Druck haben Forscher aus China von der Wuhan University of Technology piezoelektrische Gerüste mit Formgedächtnis entwickelt, die eine vielversprechende Lösung darstellen und die Knochenregeneration fördern können.
Französische Wissenschaftler haben den 3D-Druck genutzt, um menschenähnliches Gewebe zu schaffen, das möglicherweise Einblicke in Alterung und Krankheiten bietet. Diese Entwicklung könnte die Genauigkeit und Zuverlässigkeit zellulärer Forschung erheblich verbessern.
Forscher der Universität Oxford nutzen 3D-Druck, um Gewebe zu schaffen, das der menschlichen Großhirnrinde ähnelt. Dieses Gewebe zeigt Potenzial für die Behandlung von Hirnverletzungen und könnte den Weg für personalisierte Therapien ebnen.
Forscher der Technischen Universität Graz haben MyCera entwickelt, ein neues 3D-Druckmaterial auf Pilzbasis. Mit dem Ziel, CO2-Emissionen und Abfallmanagementprobleme zu adressieren, zeigt MyCera bemerkenswerte strukturelle Eigenschaften und Potential für die Bauindustrie.
Das SKZ hat ein Forschungsprojekt abgeschlossen, das die Auswirkungen von Nachbehandlungen auf SLS-gefertigte Bauteile untersucht. Hierbei wurden sowohl optische als auch mechanische Eigenschaften berücksichtigt. Die Ergebnisse könnten für die 3D-Druckindustrie von Interesse sein.
Wissenschaftler der Monash University in Australien haben mittels 3D-Druck ein neuronales Netzwerk aus Rattengehirnzellen erstellt. Dieser Fortschritt könnte den Weg für alternative Methoden zu Tierversuchen ebnen und dabei helfen, personalisierte Medizin voranzutreiben.
Die US-Agentur ARPA-H unterstützt das Vorhaben der Stanford University, innerhalb der nächsten fünf Jahre ein menschliches Herz mithilfe des 3D-Drucks zu produzieren. Trotz der enormen Fortschritte in diesem Bereich betont der Hauptverantwortliche, dass die breite Anwendung noch Jahrzehnte entfernt sein könnte.
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