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Schweizer CSEM-Forscher haben das erste tribologiefreie flexible Mechanismuselement entwickelt, das benutzerdefinierte 3D-gedruckte Sensoren und elektrische Übertragungsleitungen integriert. Diese Fortschritte in der Aerosol-Jet-Druck- und 3D-Drucktechnologie könnten Solarmodule und Antennenauslegern verbessern.
BiologIC Technologies macht bedeutende Fortschritte bei der Entwicklung von kostengünstigeren Medikamenten und Impfstoffen durch ihre 3D-gedruckten „Lab-on-a-Chip“-Plattformen. Durch eine Kooperation mit dem Innovate UK und dem National Measurement Laboratory konnte das Unternehmen seine Technologie verbessern. Der verbesserte Chip könnte die Entwicklung und Produktion von Medikamenten und Impfstoffen beschleunigen und kosteneffizienter machen.
Forscher der Carnegie Mellon University haben 3D-gedruckte Aktuatoren entwickelt, die sie mithilfe von Meeresalgen hergestellt haben. Gehen Aktuatoren verloren, reduziert sich so die schädliche Auswirkung auf die Umwelt. Ihre Arbeit haben die Forscher in einem Fachartikel vorgestellt.
Das Biotech-Start-up IVIVA Medical erhält den Phase-2-KidneyX-Preis und eine Million US-Dollar Förderung für seine Arbeit an einer 3D-gedruckten bioartifiziellen Niere. Diese Entwicklung zielt darauf ab, die Nierenfunktionen mit zellbasierten lebenden Therapeutika zu ersetzen.
Forscher der Universität Lund und der Nottingham Trent University studieren die Klimaregulation in Termitenhügeln zur Verbesserung des Raumklimas in Gebäuden. Die komplexe Tunnelstruktur könnte durch pulverbasierte 3D-Drucktechnologien nachgebildet und optimiert werden, um Komfort und Energieeffizienz zu steigern und Umweltauswirkungen zu reduzieren.
Forscher an der Harvard University haben eine synthetische Herzklappe entwickelt, die in weniger als 10 Minuten mit einem 3D-Drucker hergestellt werden kann. Diese sich selbst umgestaltende Klappe könnte besonders für Kinder von Vorteil sein, da sie mehrere Operationen ersparen kann. Der Prototyp wurde erfolgreich an Schafen getestet.
Forscher der UCI und des KIT haben eine revolutionäre Niedertemperaturmethode für den 3D-Druck von optischem Glas entwickelt, die den Weg für zukünftige Technologien in Medizin, Kommunikation und Navigation ebnen könnte. Die Innovation, die unter Verwendung des Zwei-Photonen-Polymerisations-3D-Druckverfahrens und flüssigen Harzes realisiert wurde, ist international patentiert und wurde im Fachjournal Science publiziert.
Forscher der University of Waterloo haben 3D-druckbare Wundverbände entwickelt, die die Behandlung von Verbrennungsopfern revolutionieren könnten. Diese Verbände, hergestellt aus fortschrittlichen Polymeren, könnten auch in der Krebsbehandlung und Kosmetikindustrie eingesetzt werden.
Forscher der North Carolina State University haben CO2-absorbierende Filter mit 3D-Druckern und Hydrogelmaterial hergestellt. Die verwendete Methode zeigt Potenzial für schnelle und vielseitige Produktion solcher Filter. Trotz des frühen Forschungsstadiums deuten die Ergebnisse dank 3D-Druck auf neue Wege in der Kohlenstoffabscheidung hin.
Forscher an der Universität Oldenburg haben eine Technik zur additiven Herstellung ultrakleiner Metallobjekte entwickelt, um die Ladezeiten von Batterien zu verkürzen. Mit dem Projekt NANO-3D-LION möchten sie „aktive Batteriematerialien mit ultrakleinen Strukturmerkmalen“ schaffen. Ihre Technik könnte auch zur Erkennung von Tumormarkern in der Medizin verwendet werden.
Forscher der Ondokuz Mayıs Üniversitesi haben adaptive Slicing-Techniken für den Binder Jetting 3D-Druck entwickelt und implementiert, die eine Reduzierung der Binder-Jetting-Zeiten um 40% ermöglichen, ohne die Qualität der Teile zu beeinträchtigen. Für ihre wegweisenden Ergebnisse wurden sie auf der ISIF 2023 mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet.
Forscher der University of Limerick haben eine Methode zur digitalen Herstellung individueller, 3D-gedruckter Brustprothesen vorgestellt. Diese könnten Frauen zu mehr Lebensqualität nach einer Brustamputation verhelfen. Die lokale Produktion der Prothesen direkt im Krankenhaus mit Hilfe von 3D-Druckern würde außerdem die Kosten der Behandlung senken.
B9Creations hat eine 3D-gedruckte biomimetische Klebehaut vorgestellt, die die Fähigkeiten von Oktopussen in Bezug auf Haftung, Manipulation und Kontrolle nachahmt. Diese Innovation hat das Potenzial, weitreichende Anwendungen in der Unterwassertechnik, der Medizin und der Verteidigungstechnik zu finden.
Forscher haben eine Methode entwickelt, um recycelte Kaffeekapseln in leitfähige Materialien für 3D-Druck umzuwandeln. Diese Materialien sollen für die Herstellung von Koffeindetektoren genutzt werden, ein Beispiel dafür, wie 3D-Druck zur Kreislaufwirtschaft beitragen kann.
Forscher des Projekts Ad-Proc-Add und der GFE – Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung Schmalkalden e.V. aus Thüringen haben herausgefunden, dass Vor- und Nachbehandlungsprozesse die Bauteileigenschaften von mit selektivem Laserschmelzen (SLM) gefertigten Teilen erheblich beeinflussen. Sie haben optimierte Prozessparameter entwickelt und festgestellt, dass eine PVD-Beschichtung die Wärmebehandlung für Material 1.2709 ersetzen kann.
Forscher des Max-Planck-Institut für Informatik entwickeln 3D-gedruckte Pillen zur kontrollierten Wirkstofffreisetzung. Durch den Einsatz von mathematischer Modellierung und filamentbasiertem 3D-Druck können sie spezifische Formen herstellen, die Medikamente in einer gewünschten Zeit freisetzen. Die Methode, die sich für die Massenproduktion eignet, könnte den Arzneimittelspiegel bei oraler Einnahme effektiv kontrollieren.
Forscher des Ad-Proc-Add-Projekts und der Technischen Universitäten Wien und Dortmund arbeiten an der Optimierung von additiven und subtraktiven Fertigungsprozessen. Die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse zu den Bearbeitungsmöglichkeiten von additiv gefertigten Metallbauteilen und zeigen Verbesserungspotenzial auf. Insbesondere die hohe Porosität wird als Schlüsselproblem für die Oberflächenqualität identifiziert.
Forscher der University Hongkong kombinieren den 3D-Druck von Häusern mit traditionellen Baumethoden, um in einem Projekt das „Traditionelle Haus der Zukunft“ vorzustellen. Anhand eines Hauses in Nanlong zeigten sie, wie der Einsatz robotergestützter Vor-Ort-Druck-Technologie eine präzise Anpassung und effiziente Bauprozesse ermöglicht. Wir werfen einen Blick auf das Prototypenhaus.
Forscher der ETH Zürich haben gemeinsam mit Forschern der SUPSI einen 3D-Drucker für große Mengen an Gesteinsabfällen entwickelt. Mit diesem ist es ihnen gelungen, 3D-gedruckte Architekturelemente herzustellen. Ihre Ergebnisse werden sie an der Architekturbiennale 2023 in Venedig vorstellen.
Forscher am Augmented Listening Laboratory der University of Illinois haben humanoide Roboterköpfe mit einem 3D-Drucker hergestellt, um die menschliche Schallwahrnehmung und das Hören zu simulieren. Diese fortschrittlichen Simulatoren ermöglichen eine kontinuierliche Datenerfassung ohne menschliche Probanden und unterstützen die Entwicklung von Audiotechnologie.
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