Das Unternehmen X-MAT aus den USA erhielt vom US-amerikanischen Energieministerium (DOE) einen 1,2 Mio. USD hohen Auftrag zur Erforschung und Erprobung von 3D-Druck-Materialien aus Kohle. Das Ganze gehört zu einer Reihe von Projekten, mit denen das DOE sinnvolle Wege sucht, Kohle weiterhin zu nutzen. X-MAT konzentriert sich dabei auf Flugasche und bituminöse Kohlefeinstoffe und wie sich diese für den 3D-Druck einsetzen lassen könnten.

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X-MAT LogoDie Advanced Materials Division von Semplastics, X-MAT, erhielt einen 1,2 Mio. US-Dollar (rund 1 Mio. Euro) hohen Auftrag vom Departement of Energy (DOE) zur Erforschung und Erprobung von kohleverstärkten 3D-Druckmaterialien. Das DOE-Büro für fossile Energie und Kohlenstoffmanagement kündigte an, vier Projekte mit je über einer Million US-Dollar an Fördermitteln zu unterstützen, die sich auf kohlebasierte Harze oder Filamente für den industriellen 3D-Druck konzentrieren. Ein Auftrag wurde dabei an X-MAT vergeben.

Details zum Projekt

Das Unternehmen wird seine Materialtechnologie aus Hochtemperatur-Kunststoffen und keramischen Verbundwerkstoffen anwenden und 3D-Druck-Filamente mit zwei der häufigsten Kohleabfälle entwickeln, Flugasche und bituminöse Kohlefeinstoffe. Die besten Filament-Formulierungen werden nach Abschluss der Forschungsphase für die Herstellung mehrerer Demonstrationsobjekte mit einem kommerziell erhältlichen 3D-Druck-System genutzt. Das Projekt könnte laut X-MAT zu einer nachhaltigen Lösung für Kohleabfälle beitragen.

Ein großes Stück Kohle in der Hand
6 Millionen US-Dollar stellt die US-Regierung verschiedenen Forschungseinrichtungen zur Verfügung, zur Erforschung der Potenzials von Kohle und Kohleabfallprodukten auch als 3D-Druck-Material (Symbolbild).

Bill Easter, Gründer von Semplastics und X-MAT, erklärt:

„Wir recyceln Kohleabfälle und erfinden sie neu. Wir freuen uns sehr über diesen Zuschuss vom DOE, damit wir weiterhin nach Möglichkeiten zur Wiederverwendung von Kohleabfällen suchen können. Mit diesem Projekt sehen wir die Fähigkeit der Technologie, innovative nachhaltige Lösungen anzubieten. Wir drucken Kohleabfälle in 3D – das ist cool. Es ist nachhaltig, umweltfreundlich und setzt die Mission unseres Unternehmens fort, der Kohle einen neuen Ruf zu verleihen.“

Ein weiteres Projekt über das wir bereits berichtet haben, ist jenes von Baker Hughes Energy Transition, bei dem es um die Entwicklung von kohleverstärkte PEEK-Filamente geht. Außerdem wird an der Ohio University der FDM-3D-Druck karbonisierter Strukturen untersucht. Das vierte Projekt behandelt die Produktion von aus Kohle gewonnenen Graphenpartikel-gebundenen Filamenten im Labormaßstab.

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