Freigeist-Fellowships:

Forscher erhält 920.000 Euro der Volkswagen-Stiftung zur Erforschung von 3D-Druck menschlicher Organe

Der Forscher Dr. Ivan Minev erhielt die Auszeichnung als Freigeist-Fellowship der Volkswagen-Stiftung. Mit der Fördersumme von knapp 1 Million Euro wird Minev eine Forschungsgruppe zur Erforschung von 3D-Druck von menschlichen Organen aufbauen. Er nannten auch bereits einen Zeitraum für erste Ergebnisse.

Die Auszeichnung Freigeist-Fellowships der Volkswagen-Stiftung hat Dr. Ivan Minev, der Forschungsgruppenleiter am BIOTEC/CRTD, erhalten. Die Fördersumme beläuft sich auf 920.000 Euro, womit der Wissenschaftler in den kommenden fünf Jahren seine eigene Forschungsgruppe aufbauen wird, berichtet der „Innovations Report“. Er erforscht die Möglichkeit, menschliche Organe mit einem 3D-Drucker künstlich herzustellen, sogenanntes Bioprinting.

Die Technologie elektronischer Gewebe könnte in der Zukunft beschädigte menschliche Organe reparieren oder ersetzen. Das bioelektronische Gerät, das von einem Chirurg in den Körper des Patienten eingesetzt wird, verschmelzt sich mit dem Wirtsgewebe und startet anschließend ein therapeutisches Programm.

Dr. Ivan Minev wird als Freigeist-Fellowships nun die technologischen Möglichkeiten zur Reparatur menschlicher Organe erforschen. Es sollen auch bioelektronische Implantate entwickelt werden, welche dazu dienen sollen, die Regeneration des Gehirns zu unterstützen. In den kommenden 5-10 Jahren soll ein Fahrplan zur Erreichung dieses Ziels vorliegen.

Der 3D-Druck und elastische Druckmaterialien sollen ihm dabei helfen, funktionale Implantate für die Integration in das zentrale Nervensystem zu entwickeln. Er muss dafür ein Gewebe entwickeln, welches so weich wie das Gehirngewebe ist. Das ist eine der großen Herausforderung. Neben dem 3D-Druck setzt der Forscher auf mechanisch übereinstimmende Materialien und Nanotechnologien, um Dauerimplantate per Biointegration in den Körper verpflanzen zu können. Dr. Ivan Minev entwickelte bisher neuroprothetische Implantate für verletztes Rückenmark am École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL), Centre for Neuroprosthetics in Lausanne.

Dr. Ivan Minec
Dr. Ivan Minec; Biotec (Biotechnology Center TU Dresden) (Bild © Screenshot; Website der TU Dresden).

Update, vom 26.09.2016: Dr. Minev und sein Forscher-Team setzen die Fördersumme auch ein, zur Entwicklung von einem Pflaster für das Gehirn. Das Pflaster soll ebenfalls mit Hilfe von 3D-Druck entstehen und dabei helfen, beschädigte Teile am Gehirn zu heilen (mehr..).


Anzeige

3D-Drucker-Newsletter – kostenlos anmelden:

Teile den Link zu dieser Seite:

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.