
Nach Angaben der US-Staatsanwaltschaft in Jackson, Mississippi, wurde kürzlich ein verurteilter Schwerverbrecher zu 14 Jahren Bundesgefängnis verurteilt. Dem Täter konnte nachgewiesen werden, dass er Maschinengewehre mit einem handelsüblichen 3D-Drucker herstellte.
- Erst vor wenigen Tagen haben wir über einen jungen Mann aus Kanada berichtet, den wegen einer großen Anzahl an 3D-gedruckten Waffen eine lange Haftstrafe erwartet.
- Im April 2023 wurde außerdem ein Mann zu 13 Jahren Haft wegen Waffen aus dem 3D-Drucker verurteilt.
- Die zunehmende Zahl an Berichten über Delikte mit Waffen aus dem 3D-Drucker zeigt deutlich, dass Institutionen wie Europol in der wachsenden Zahl an 3D-gedruckten Schusswaffen eine immer größer werdende Gefahr sehen.
3D-Druck von Auto-Sears bringt langjährige Haftstrafe

Der 41 Jahre alte Kent Edward N. bekannte sich im September 2022 schuldig, eine Schusswaffe besessen zu haben und an der Herstellung von Schusswaffen beteiligt zu sein. Ein vertraulicher Informant hat im April 2022 Bundesagenten die Information geliefert, dass N. „Auto-Sears“ in 3D gedruckt hat, also Schusswaffenkomponenten, mit denen halb automatische Schusswaffen als voll automatische Maschinengewehre funktionieren. Auto-Sears werden vom Bundesgesetz als Maschinengewehre klassifiziert.
Am 13. Juli 2022 verkaufte N. eine Schusswaffe und mehrere Auto-Sears an einen vertraulichen Informanten. Eine Woche später wurde an seinem Wohnsitz ein Bundeshaftbefehl vollstreckt, bei dem Beamte Schusswaffen und automatische Waffen sicherstellten. In Videomaterial, das der Bundesanwaltschaft zugespielt wurde, war N. zu sehen, wie er voll funktionsfähige Maschinengewehre bediente.
Das Bureau of Alcohol, Tobacco, Firearms and Explosives, das Federal Bureau of Investigation und das Jackson Police Department untersuchten den Fall. Bleiben Sie mit einem Abonnement unseres Newsletters über den 3D-Druck von Waffen und anderen Themen zum 3D-Druck informiert. Abonnieren Sie ihn hier: Zum Newsletter anmelden – 3D-grenzenlos Magazin






