
Standardspezifikation für Maraging Stahl

Die neue Standardspezifikation für Maraging-Stahl wird laut David Rosen, der leitender Wissenschaftler bei der Agentur für Wissenschaft, Technologie und Forschung und ASTM-Mitglied ist, Anwendern helfen, ihre Anforderungen zu definieren und die Eigenschaften der 3D-gedruckten Teile aus Maraging-Stahl sicherzustellen.
Rosen sagte:
„Maraging-Stahl weist eine hohe Festigkeit und Zähigkeit auf, ohne an Duktilität, Schweißbarkeit und Dimensionsstabilität einzubüßen. Wenn Maraging-Stahl verwendet wird, um minderwertige Stähle zu ersetzen, können die resultierenden Teile leichter und fester sein, was sich beispielsweise positiv auf die Treibstoffeffizienz von Autos und Flugzeugen auswirken kann.“
Standards und Forschung in der Metall-3D-Druck-Industrie
Im Februar 2023 hat ASTM International für die additive Fertigung zwei neue Standards für Pulverqualität und Luftfahrtteile vorgestellt. Der dabei eingeführte Standard F3571 soll Herstellern bei der Kontrolle der Qualität und der Beurteilung, ob Pulverchargen innerhalb der Spezifikationsgrenzen liegen, helfen. Der zweite im Februar vorgestellte Standard F3572 bietet ein Klassifizierungsschema für Teile und soll als konsistente Risikometrik für 3D-gedruckte Teile in der Luftfahrt gemäß ASTM dienen.
- Erst vor wenigen Tagen startete ASTM außerdem ein Qualitätszertifizierungsprogramm für den 3D-Druck in der Metallindustrie.
- In einer Reihe von Forschungsarbeiten im Rahmen des Ad-Proc-Add-Projekts haben Wissenschaftler unter anderem an optimalen Prozessparametern für den Pulverbett-3D-Druck geforscht oder
- auch an der der Optimierung von Vor- und Nachbehandlungsprozessen für Metall-3D-Druck-Bauteile gearbeitet.
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