Die Pulverbettfusion-3D-Drucktechnologie (PBF; Powder bed fusion) ist um einen neuen Standard reicher. Das Verfahren, mit dem eine ganze Reihe von Materialien additive hergestellt werden, arbeitet mit gezielter Wärmeenergie. Mit dem angekündigtem Standard F3303 soll die technische Wiederholbarkeit bei der Pulverbettfusion gewährleistet werden.

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Die Pulverbettfusion-Technologie ist ein additives Fertigungsverfahren, bei dem durch gezielte Wärmeenergie selektive Bereiche eines Pulverbettes verschmolzen werden. Mit diesem Verfahren kann eine ganze Reihe an Materialien verarbeitet werden, darunter Glas, Keramik, Metalle, Kunststoffe und verschiedene Verbundwerkstoffpulver.

Kürzlich veröffentlichte ASTM International (die globale Normenentwicklungsorganisation) eine Standardpraxis für die Pulverbettfusion-3D-Drucktechnologie. Dieses vor kurzem veröffentlichte Dokument für die Pulverbettfusion (PBF) soll bei additiven Verfahren die technische Wiederholbarkeit gewährleisten. Dies war bis jetzt eines der Haupthindernisse für die Technologieverbreitung.

Die Standards werden für die Komponentenfertigung in der Automobilindustrie, im Gesundheitswesen, in der Luft- und Raumfahrt und darüber hinaus von Herstellern zur Qualifizierung von Prozessen und Maschinen eingesetzt (Bild © Auburn University).

Im Jahr 2009 wurde das Komitee F42 von ASTM International ins Leben gerufen, das hauptverantwortlich für Standardisierungen additive Fertigungstechnologien ist. Es umfasst 14 technische Unterausschüsse und 400 Mitglieder. Dabei umfassen die neuen Standards der Organisation alles von Design und Testmethoden bis hin zu strategischer Planung sowie Luft- und Raumfahrtanwendung. ASTM gab sieben Jahre nach dem Start bekannt, dass die ISO ihre Anstrengungen zur Standardentwicklung für additive Fertigungsverfahren unternommen hat. ASTM feierte Ende März 2018 den Start seines Kompetenzzentrums, das von Anwendungen eines Kollektivs der Auburn University, des EWI und der NASA angeführt wurde.

Der neuste Standard für PBF wird unter der Bezeichnung F3303 bekannt sein. Die Standards werden für die Komponentenfertigung in der Automobilindustrie, im Gesundheitswesen, in der Luft- und Raumfahrt und darüber hinaus von Herstellern zur Qualifizierung von Prozessen und Maschinen eingesetzt. Der neue Standard F3303 umfasst sowohl Schritte für die Qualifizierungsprozesse wie DMLS, EBM, EBAM und Selektives Lasersintern, als auch Laser-basierte PBF-Technologien und Elektronenstrahltechnologien.

Der neue Standard von ASTM International bringt viele Vorteile mit sich, die in der Komponentenfertigung schon bald für Fortschritte sorgen könnten. Für mehr Informationen zum Thema Standardisierungen im 3D-Druck abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter.

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