Der internationale Stahlkonzern ArcelorMittal setzt bei der Herstellung von Ersatzteilen auf den Metall-3D-Druck. Der Einsatz von Metall-3D-Druckern direkt im Unternehmen ermöglicht es dem Stahlkonzern, schnell reagieren zu können und bei Bedarf nicht von Lieferketten abhängig zu sein. Auch reduziert die Herstellung vor Ort Just-in-Time die Lagerkosten. Eingesetzt wird MetalFAB1-3D-Drucker von Additive Industries.

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Der internationale Stahlkonzern ArcelorMittal greift auf Metall-3D-Druck zurück, um Ersatzteile nach Bedarf direkt vor Ort herzustellen. Dafür verwendet ArcelorMittal unter anderem den MetalFAB1 3D-Drucker, wie der Hersteller des Metalldruckers Additive Industries in einer Pressemitteilung erklärt. Über eine 2017 beginnende Zusammenarbeit mit Additive Industries, einem Hersteller von End-to-End-3D-Metalldrucksystemen, gelang es ArcelorMittal, große Komponenten für seine Anlagen im 3D-Druckverfahren herzustellen.

3D-Druck mit dem MetalFAB1

MetalFAB1 von Additive Industries
ArcelorMittal nutzt den 3D-Metalldrucker MetalFAB1 von Additive Industries (Bild © Additive Industries).

Zu Beginn installierte Additive Industries das MetalFAB1 Metall-3D-Drucksystem in den Einrichtungen von ArcelorMittal. Wir haben den MetalFAB1-3D-Drucker 2015 ausführlich vorgestellt. Das 3D-Drucksystem besitzt vier Laser und ist eines der größten 3D-Metalldrucker von Additive Industries. Mit einem Bauvolumen von 420 mm x 420 mm x 400 mm können große Ersatzteile für die Stahlherstellung und den Bergbau ohne Weiteres hergestellt werden. Weniger benötigte Lagerung von Ersatzteilen und die Rentabilität, die sich schon nach kurzer Zeit zeigte, waren für das Unternehmen Gründe, an der additiven Fertigung festzuhalten. Die Werke von ArcelorMittal können flexibler handeln und haben einen verkürzten Produktionszyklus.

Bisher entstanden schon einige 3D-gedruckte Ersatzteile in den ArcelorMittal-Einrichtungen. Es handelt sich um eine End-to-End-Drucklösung, da die manuellen Schritte eines herkömmlichen Pulverbettfusionsdruckers (PBF) automatisiert werden. Mitarbeiter müssen kaum eingreifen, die Ausfallwahrscheinlichkeit ist deutlich geringer und die Produktivität umso höher. Das führt insgesamt zu niedrigeren Kosten pro gedrucktem Teil. Die Maschine recycelt außerdem das Material, wodurch kaum Produktionsabfälle anfallen.

Daan AJ Kersten, Mitbegründer und CEO von Additive Industries, fügte hinzu: „Innovation und Marktführer ArcelorMittal haben uns geholfen, unser MetalFAB1-System für die kritische Ersatzteilproduktion einem Stresstest zu unterziehen. Dies ermöglichte es uns, unsere Erfahrung in der Stahlindustrie von unseren Hauptanwendungsmärkten in der Luft- und Raumfahrt und der Automobilindustrie aus zu erweitern. Es hat sich gezeigt, dass der 3D-Metalldruck eine ernsthafte Alternative für eine Vielzahl von Gussteilen darstellt.“

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