Das Unternehmen ARRIS arbeitet in einem gemeinsamen Projekt mit dem Combat Capabilities Development Command Ground Vehicle Systems Center (DEVCOM GVSC), welches zum US-Militär gehört, an der Gewichtsreduzierung von Militärfahrzeugen. ARRIS wird dabei auch auf den 3D-Druck setzen, unter anderem zur Teilekonsolidierung und der Verwendung von besonders leichten Hochleistungs-Verbundwerkstoffen.

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Das kalifornische Fertigungsunternehmen ARRIS kündigte auf seiner Website ein Projekt mit dem in Michigan ansässigen Combat Capabilities Development Command Ground Vehicle Systems Center (DEVCOM GVSC) der US-Armee an. Durch gemeinsame Kräfte soll die Reduzierung des Fahrzeuggewichts durch Topologieoptimierung, Teilekonsolidierung sowie eine ausgerichtete Kohlefaserverbundstruktur demonstriert werden.

US-Armee: den Einsatz modernster Technologien vorantreiben

Fabrik der Zukunft
Als „Fabrik der Zukunft“ präsentiert LIFT dieses Bild und setzt unter anderem auf Robotik, Automation und Additive Manufacturing (Bild © LIFT).

Armeefahrzeuge haben im Laufe der Zeit aufgrund neuer Technologien und Sicherheitskomponenten für Soldaten deutlich an Gewicht zugenommen. Mit dieser Partnerschaft möchte die US-Armee den Einsatz modernster Technologien vorantreiben, um leichtere und kraftstoffsparende taktische Fahrzeuge mit überlegener Mobilität und Schutz zu entwickeln.

ARRIS arbeitet bereits mit Hochleistungs-Verbundwerkstoffen in Bereichen wie Transportwesen, Massenprodukte und industrielle Anwendungen, doch dies ist das erste Projekt, bei dem seine skalierbare Fertigungstechnologieplattform Additive Molding zum Einsatz kommt. Das Projekt wird von LIFT in Auftrag gegeben – einem Fertigungsinnovationsinstitut des Verteidigungsministeriums.

ARRIS: Fertigungstechnologie für breitere Anwendungen demonstrieren

Mit diesem Projekt möchte ARRIS die Vorteile seiner Fertigungstechnologie für breitere Fahrzeuganwendungen demonstrieren, indem es eine Baugruppe aus Metallkomponenten in den Fahrzeugsitzen durch eine einzige CFK-Struktur (Continuous Fiber Reinforced Composite) ersetzt.

„Die Zusammenarbeit mit LIFT und der Armee, um fortschrittliche Verbundwerkstoffe und fortschrittliches Strukturdesign in einer wichtigen Fahrzeugbaugruppe zusammenzuführen, ist ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung der Fahrzeugarchitekturen. Diese Pionierarbeit wird den Weg für eine breitere Akzeptanz des Leichtbaus ebnen und die damit verbundenen Vorteile in Bezug auf Leistung, Effizienz und Nachhaltigkeit realisieren, sagte Ethan Escowitz, CEO und Gründer von ARRIS.“

Nigel Francis, CEO bei LIFT, sagt dazu:

„Die wahre Bedeutung eines Gewichtseinsparungsansatzes für das Fahrzeugdesign hängt von seiner breiteren Anwendbarkeit ab. Leichtbaukonzepte bei High-End-Fahrzeugen hoher Kosten lassen sich nicht auf Massenproduktion und kostensensible Industrien übertragen. Die Fähigkeit von ARRIS, leichte Materialien, leichte Strukturkonstruktionen und eine kostengünstige Fertigung zu kombinieren, ist eine wichtige Reihe von Fähigkeiten, um die strategischen Ziele von LIFT voranzutreiben. Unsere Zusammenarbeit mit ARRIS und der US-Army ist ein wichtiger Schritt beim Leichtbau von Fahrzeugstrukturen für das Militär und für die Wettbewerbsfähigkeit der US-Automobilindustrie überhaupt.“

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