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Teilen als Verkaufstrategie: Autodesk gibt Kunstharz-Formel frei

Autodesk legt vor und macht seine Kunstharz-Zusammensetzung „PR48“ öffentlich zugänglich. Ohne es eine Verkaufsstrategie zu nennen, teilt das Unternehmen offiziell den Wunsch, Ideen und Produkte mit der Welt zu teilen, auf ihre ganz eigene Weise mit. 

Logo AutodeskVor einigen Tagen hat Autodesk in einer Pressemitteilung offiziell die Freigabe der Materialzusammensetzung ihres Kunstharzes für den eigenen stereo-lithografischen 3D-Drucker „Ember“ bekanntgegeben.

Die Nachfrage nach dem knapp 6.000 US-Dollar teuren 3D-Drucker ist groß und das Unternehmen möchte nun mit der Bekanntgabe der Zusammensetzung ihrer Kunstharz-Formel die 3D-Innovation um einen weiteren Schritt erweitern: Jedem soll der Zugang zu der Formal möglich gemacht werden. Auf diese Weise sollen Produkte gemeinsam mit dem Unternehmenszielen und dessen Identität schneller unter den Usern verbreitet und genutzt werden. Einen Profit dabei zu machen scheint erst einmal zweitrangig zu sein.

Der Kunstharz, dessen Freigabe im Netz von Andreas Bastian, 3D-Wissenschaftler bei Autodesk, bestätigt wurde, heißt PR48, steht für „Polar Resin Number (Polar-Harz-Nummer) 48 und ist, wie der Name vermuten lässt, der 48. Versuch des Unternehmens einen Multifunktionalen-Kunstharz herzustellen. Die Formel ist die erste seiner Art, die unter der „Creative Commons Attribution-Share-Alike“-Lizenz freigegeben wurde.Eine Liste mit der genauen Zusammensetzung der einzelnen Materialien kann in der oben genannten Pressemitteilung gefunden werden.

Die Nutzung des 3D-Druckers und dessen Kunstharz-Formel ist dabei für den professionellen Bereich bestimmt. Das Unternehmen warnt vor einer privaten Anwendung und stellt sicher, dass jede Anwendung auf eigene Gefahr genutzt werden sollte.

Autodesk entscheidet sich mit ihrem Vorhaben für einen wichtigen Schritt nach vorne, der die 3D-Drucker-Nutzung aufs Neue revolutionieren könnte. Mit dem Wunsch seine Innovationen der Welt ohne jegliche Einschränkungen präsentieren zu können, ist ein wichtiger Ansatz, der die 3D-Druck-Technologie erst zu dem gemacht hat, was sie heute ist.

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