Unterwasserschiffbau:

EBAM-Technologie ermöglicht den 3D-Druck bei der Fertigung von U-Boot Bauteilen

Das US-Unternehmen Sciaky ist allgemein weniger bekannt, in der US-Verteidigungsgemeinschaft jedoch sehr. Die Technologien des Electron Beam Welding und Electron Beam Additive Manufacturing (EBAM) wurden für Satelliten, Space Shuttle und auf anderen NASA-Missionen eingesetzt. Nun wird EBAM von einem Sciaky-Kunden zur additiven Herstellung von Kraftstofftanks für U-Boote verwendet.

Was ist EBAM? Electron Beam Additive Manufacturing ist eine Metall-3D-Drucktechnologie, bei der ein Teil dreidimensional gedruckt, bestehendes Material verjüngt oder ein abgenutztes Teil repariert werden kann. Es kann jedoch auch für den 3D-Druck übergroßer Metallteile verwendet werden. Teile mit einer Länge von 5 Metern für Raketentriebwerke, Flügel Holme von Flugzeugen und andere strukturelle Komponenten für die Luftfahrt und Fahrzeuge können mit EBAM hergestellt werden.

Da EBAM und ähnliche Technologien (wie DED) vor allem im Rahmen der Verteidigungsindustrie eingesetzt werden, wurde Sciaky über Branchengrenzen hinweg bisher kaum bekannt. Das Unternehmen verkaufte in den vergangen Jahren jedoch regelmäßig seine großformatigen Metall-3D-Drucker.

Nun wandte sich das International Submarine Engineering an Sciaky. Dank der US-Firma konnte die Produktionszeit des Vorschalt Tanks aus Titan von 16 auf 8 Wochen reduziert werden. Dieser wird für ein autonomes Unterseeboot verwendet, das die Antarktis erforschen soll.

Weitere Informationen über Sciaky

Sciaky ist nicht sehr bekannt, trotz der grundlegenden Arbeit die das Unternehmen in der Industrialisierung von Metall-3D-Druck leistet und in den vergangenen Jahren geleistet hat. Einige der größten Metallteile der Welt werden mit dem EBAM-Verfahren gedruckt. Außerdem werden großformatige Implementierungen mit dieser Technologie untersucht. Als Technologielieferant für die Verteidigungsindustrie gibt es wenig Möglichkeiten in die Fahrzeugbranche einzusteigen, die sicher sehr an dem Verfahren interessiert sein wird. Das Unterwasserfahrzeug mit den 3D-gedruckten Komponenten zeigt, dass es jedenfalls sehr interessante Möglichkeiten für die Fahrzeugfertigung bietet.

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