Die Oberpfälzer FIT Gruppe in Bayern hat mit dem Joint Venture FITNIK im Januar den Betrieb in der Hochburg für Luftfahrttechnologie im russischen Schukowski gestartet. Diese Neugründung legt einen Grundstein für eine neue Epoche der Additiven Fertigung. Als Partnerfirma für das russisch­deutsche Joint­ Venture konnte das Luftfahrtunternehmen NIK Ltd. gewonnen werden. Die Schwerpunkte der Firma aus Schukowski liegen auf Ingenieursleistungen, Forschung & Entwicklung und Beratungsleistungen im Luft­ und Raumfahrtsektor.

Im November 2017 berichteten wir über die Gründung des Joint­Ventures FITNIK Ltd. zwischen der FIT Gruppe und der NIK Ltd. mit dem Ziel, Bauteile für die russische Luft­- und Raumfahrt mit Hilfe von 3D-Druck herzustellen. Nach Angaben der FIT Gruppe kommen mit der Kooperation in ziemlich einzigartiger Weise zwei Spezialisten zusammen, die das Ziel haben, den russischen Markt für additive Technologien zu erschließen.

Wichtige Führungspersonen von Fitnik
Wichtige Führungspersonen des Joint Ventures der Fit AG und Nik Ltd.(Bild © Fit AG).

Hierbei stellt FIT sein Fachwissen zu ADM (Additive Design and Manufacturing) zur Verfügung und NIK agiert als regionaler Partner mit seinen etablierten Business­kontakten als Türöffner für den Markt in Russland. Die Verträge für die Gründung der FITNIK Ltd. wurden Ende Januar im Rahmen einer offiziellen Veranstaltung mit hochrangigen politischen Gästen in Schukowski unterzeichnet und damit das operative Geschäft gestartet. Zur Zeit ist die Neugründung damit befasst ein Team für additives Design und Engineering aufzubauen. Ein spezielles Zentrum für Additives Design, Forschung & Entwicklung und Schulungen soll in einem nächsten Schritt eingerichtet werden.

Wie Carl Fruth, Gründer und Vorstandsvorsitzender der FIT Gruppe in einer Mitteilung an das 3D-grenzenlos Magazin erklärte, erlaube die Kooperation einen fantastischen Synergieeffekt. Die russischen Zielmärkte seien mit FITNIK sehr schnell und direkt erreichbar. Zugleich könne internationalen Kunden ein ganz neuer Level additiver Designs zu konkurrenzfähigen Preisen angeboten werden,was ein wirklich großer Schritt für die Additive Fertigung sei.

Gyroplane Rahmenkörper
Ein Gyroplane-Rahmenkörper mit Topologie-Optimierung (Bild © Nik Ltd.).

Der Flugzeughersteller Eviation Aircraft entwickelt das erste vollelektrische Pendlerflugzeug mit Unterstützung des 3D­-Drucks. Laut Alexander Korneev, CEO bei FITNIK Ltd. ist das Joint Venture der Schlüssel zur Realisierung eines stabilen Produktionsprozesses mit additiven Technologien, mit besonderem Fokus auf additiv gerechtem Design und additiver Fertigung. Das Ziel sei ein umfassendes Servicespektrum für die Luft­- und Raumfahrt anzubieten, indem der bestmögliche Nutzen aus den Technologien der Additiven Fertigung gezogen werde. Für den Flugzeugbau wäre dies eine Revolution. Mehr zum Thema auch in Zukunft im Newsletter von 3D-grenzenlos.

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