Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAPT, mit Sitz in Hamburg, hat kürzlich ein speziell für Synera entwickeltes additives Design-Toolkit (ADT) vorgestellt, wie Synera auf ihrer Website berichten. Synera ist eine Automatisierungsplattform, die speziell für Ingenieure im Bereich des 3D-Drucks konzipiert wurde. Dieses Toolkit bietet innovative Lösungen für die komplexen Herausforderungen, die sich in der additiven Fertigung stellen.

Im 3D-Druck beeinflussen komplexe geometrische Merkmale, Hohlräume und verschiedene Oberflächenqualitäten entscheidend die Qualität und Integrität des Endprodukts. Die Bestimmung der optimalen Ausrichtung des Teils und der Platzierung der Stützstrukturen wird durch die komplexen Freiformgeometrien, die in der additiven Fertigung üblich sind, erschwert.

Das Additive Design-Toolkit ist eine umfassende Lösung für diese Herausforderungen und vereinfacht den Designprozess für additive Fertigung. Es hilft Ingenieuren bei der Bewertung und Optimierung von Teilen anhand der Prinzipien des Designs für den 3D-Druck.

Motorradteile, entworfen auf Synera-Plattform, unterstützt durch Fraunhofer IAPTs Additives Design-Toolkit für effiziente 3D-Druck-Prozesse
3D-gedruckte Motorradteile, entworfen mit der Synera-Plattform und optimiert durch das innovative Design-Toolkit von Fraunhofer IAPT, das den Designprozess in der additiven Fertigung revolutioniert (Bild © Synera).

Die Hauptmerkmale des ADT

  • Die Bewertung des Teildesigns: Identifizierung kleiner geometrischer Merkmale, Hohlräume und Oberflächenbereiche, die die endgültige Bauqualität beeinflussen.
  • Schätzung der Stützstruktur: Bestimmung der optimalen Lage und des Volumens der Stützstrukturen, die für eine erfolgreiche additive Fertigung entscheidend sind.
  • Nahtlose Integration in Workflows zur Optimierung des Teildesigns, die eine effiziente Erkundung verschiedener Designkandidaten und Fertigungsorientierungen ermöglicht.

Das ADT zielt darauf ab, den manuellen Aufwand und die Zeit, die in die Überprüfung von Designrichtlinien investiert werden, zu reduzieren. Dies führt zu gesenkten Ingenieurskosten und beschleunigten Designiterationen. Darüber hinaus automatisiert es den AM-Prozess und ermöglicht eine schnelle und effektive Bewertung zahlreicher Designoptionen.

Das ADT dient auch dem Zweck, die Barrieren für die Einführung der AM-Technologie zu senken, indem es Werkzeuge und Einblicke bereitstellt, die den Designprozess vereinfachen und somit Neulingen im Bereich des 3D-Drucks zugutekommen.

Insgesamt bedeutet das additive Design-Toolkit von Fraunhofer IAPT für Synera einen wichtigen Schritt vorwärts, um AM-Herausforderungen anzugehen. Es bietet Ingenieuren eine ausgefeilte Lösung zur effizienten Bewertung und Optimierung des Teildesigns und vereinfacht damit den AM-Workflow.

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