Das US-amerikanische Unternehmen Haute Fabrication wird im Sommer mit einem 3D-Druck-Auftragsfertigungsservice für den Metall-3D-Druck starten. Dabei kommt die neu entwickelte HDLS-3D-Drucktechnologie zum Einsatz. Die Automatisierungstechnik ermöglicht es Spezialformen für das Spritzgießen und Endanwendungsteile in der Massenproduktion mit dem HDLS-Verfahren herzustellen. Für die Auftragsfertigung stehen Haute Fabrication vier verschiedene 3D-Drucker-Modelle mit dem HDSL-Verfahren zur Verfügung.

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Haute Fabrication aus Texas startet einen vollautomatischen additiven Fertigungsservice, der auf der selbstlernenden Metall-Lasersintertechnologie basiert. Seit sieben Jahren arbeitet das Unternehmen an seinem HDLS-3D-Druckverfahren (Hybrid Direct Laser Sintering) und wird dieses jetzt erstmals einsetzen, wie es auf seiner auf seiner Website erklärt. Es gibt vier HDLS-Systeme mit Bauvolumen zwischen 0,6 und 5,2 Metern. Die Systeme werden von Robotersystemen und cloud-basierten Kontrollsystem mit einer integrierter, lernfähiger Künstlichen Intelligenz gesteuert. Anfang Januar haben Mediamarkt und Saturn einen deutschlandweiten 3D-Druck-Service für Geschäftskunden vorgestellt.

Das HDLS-3D-Druckverfahren

Beim HDLS-Verfahren wird feines Metallpulver mit mehreren 1100-W-Lasern geschmolzen, um Teile beginnend mit den elementaren Stützstrukturen aufzubauen. Das Standard-Lasersinterverfahren wird um Automatisierungstechnik ergänzt, was Endanwendungsteile und Spezialformen für das Spritzgießen in der Massenproduktion ermöglicht.

Haute Fabrication kann auf vier 3D-Drucksysteme mit dem HDLS-Verfahren zur Auftragsfertigung zurückgreifen. Der HDLS 250 Minotaur hat bis zu 4 Laser und ein Bauvolumen von 600 x 600 x 600 mm. Der HDLS 500 Tiamut verfügt über 4-9 Laser und ein Bauvolumen von 1250 x 1250 x 1250 mm. Der HDLS 1000 Kraken hat 9-25 Laser und ein Bauvolumen von 2500 x 2500 x 2500 mm. Der HDLS 5000 Karathen hat zwischen 64 und 144 Laser und eine Baufläche von 5200 x 5200 x 5200 mm. Außerdem wird eine SLA-Maschine mit einem Bauvolumen von 2500 x 2500 x 2500 mm entwickelt. Für die Auftragsfertigungen sollen weitere SLS-Systeme (Selective Laser Sintering) implementiert werden.

Haute Fabrication Kraken
Der HDLS 1000 Kraken hat 9-25 Laser und ein Bauvolumen von 2500 x 2500 x 2500 mm (Bild © Haute Fabrication).

Im cloud-basierten Kontrollsystem sind 3D-Drucker, Robotik und Automatisierungssteuerungssysteme integriert. Aktive Rückkopplungsschleifen und erlernte Reaktionen aus früheren Builds helfen zusätzlich. Ein zum Patent angemeldetes, visuelles, thermisches Ultraschallbildgebungssystem analysiert den Herstellungsprozess laufend und zeichnet Fehler und Anomalien auf.

Robotersysteme mit Virtual Reality trainieren

Robotersysteme werden mithilfe von Virtual Reality trainiert und Produktionsprozesse für bestimmte Kundenprojekte synchronisiert. Das führt zu einer transparenteren, besseren Zusammenarbeit mit den Kunden. Modifikationen können mit minimaler direkter Handarbeit ergänzt werden. Die automatisierte Planung priorisiert Aufträge. Die AI-gesteuerte Lernreaktion trägt dazu bei, die Produktivität und die Teilequalität kontinuierlich zu verbessern.

3D-Drucker und Figuren, die den Auftragsservice symbolisieren sollen
Im cloud-basierten Kontrollsystem sind Drucker, Robotik und Automatisierungssteuerungssysteme integriert (Bild © Haute Fabrication).

Anfangs sollen Pulver wie Edelstahl 316 und Kupfernickel verarbeitet und nach und nach weitere Metalle ergänzt werden. Der Hauptteil des Geschäfts liegt in der Arbeit mit Metallen, obwohl auch Polymerteile möglich sind.
Bis Haute Fabrication Zertifizierungen für den Einsatz des HDLS-Verfahrens für die Luftfahrtindustrie erhält, will sich das Unternehmen erst mal auf die unteren Technologiemärkte konzentrieren. Eine separate Geschäftseinheit soll die Nachfrage der kommerziellen Luftfahrt befriedigen. Das Hauptgeschäft soll in der Herstellung von Low-Tech-Industriekomponenten und Raketentriebwerken liegen.

Haute Fabrication stellt Virtual Reality und Augmented Reality vor (Video)

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