
Das neue Labor ermöglicht es Chirurgen, Implantate maßgeschneidert und in exakter Größe zu fertigen. Dies reduziert Fehler während der Operation und unterstützt Unternehmen bei der Herstellung individueller Implantate für Patienten. Laut Dr. Dharmendra Kumar, Leiter des Labors, können mit dieser Technologie personalisierte Lösungen entwickelt werden, die speziell auf die anatomischen Anforderungen eines jeden Patienten zugeschnitten sind.
Prof. Ashish Kumar, Leiter der orthopädischen Abteilung an der KGMU, sagt
„Die Anwendungen des 3D-Drucks in der Orthopädie sind vielfältig. Sie erhöhen nicht nur die chirurgische Präzision, sondern verkürzen auch die Genesungszeit.“
Fokus auf anspruchsvolle orthopädische Fälle
Prof. Soniya Nityananda, Vizekanzlerin der KGMU, hob das Potenzial der Einrichtung für die Behandlung schwieriger orthopädischer Fälle hervor. Dazu zählen komplexe Beckenfrakturen, fortgeschrittene Knie- und Hüftprothesen sowie Tumorresektionen. Die Chirurgen können mithilfe der präzisen 3D-Modelle Operationen genauer planen und maßgeschneiderte Prothesen sowie Implantate fertigen lassen, was sowohl die Passform als auch die postoperative Genesung verbessert.
Zusätzlich dient das Labor als Schulungszentrum für Nachwuchsärzte und Forscher. Diese können praktische Erfahrungen mit den neuesten Technologien im Bereich der additiven Fertigung sammeln.
Prof. Dr. Kumar weiter:
„Mit unserem Fokus auf Innovation und Präzision zielt das Labor darauf ab, die orthopädische Versorgung und die Ergebnisse für Patienten deutlich zu verbessern.“






