In New Jersey wurde ein krimineller Handelsring zerschlagen, bei dem das FBI auch 28 Schusswaffen aus dem 3D-Drucker beschlagnahmt hat. Den Beschuldigten drohen jetzt lange Haftstrafen, da die Gesetze in den USA für die Besitzer sogenannter „Ghost Guns“ harte Strafen vorsehen. Erneut ein Vorfall aus den USA, der zeigt, dass 3D-Drucker von Kriminellen für die Herstellung von unregistrierten Schusswaffen verwendet wird.

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Dem FBI gelang es kürzlich laut einem Artikel der American Military News einen Handelsring in New Jersey zu zerschlagen. Dabei beschlagnahmten sie fast 30 selbst gebaute „Ghost Guns“ und mehr als 15.000 Dosen von mutmaßlichem Fentanyl. Nach Angaben des Justizministeriums droht sechs Mitgliedern der Latin Kings-Bande bei einer Verurteilung eine lebenslange Haftstrafe wegen Verschwörung zum Vertrieb kontrollierter Substanzen. Zusätzlich könnten drei weitere Mitglieder jeweils mehr als zehn Jahre für den Handel oder Besitz von Schusswaffen erhalten.

Das Problem mit den Ghost Guns

Vom FBI beschlagnahmte Waffen
Die Beschlagnahmungen von Waffen in den USA gehören zum Tagesgeschäft. Dass immer mehr 3D-gedruckte Waffen hinzukommen, ist für die Behörden neu. Das Bild zeigt einen Fund beschlagnahmter Waffen unterschiedlicher Typen (New York Daily News/TNS)

Ghost Guns oder auch Geisterwaffen sind praktisch nicht rückverfolgbare Schusswaffen, die aus Bausätzen oder 3D-gedruckten Teilen zusammengesetzt werden. Die Berichte zu Vorkommnissen, bei dem derartige Waffen gefunden oder gar eingesetzt werden, haben in den letzten Jahren zugenommen. Erst kürzlich haben wir über einen US-Amerikaner berichtet, der wegen zahlreicher Waffen aus dem 3D-Drucker festgenommen wurden. Auch Kanada verzeichnet immer mehr Waffen aus dem 3D-Drucker und sieht darin ein riesiges Problem. Die Biden-Regierung forderte im vergangenen Jahr Seriennummern auf solchen Waffen und verschärfte die Regeln zum Kauf und Verkauf.

Im Mai 2022 haben die Ermittler begonnen, das Drogenvertriebsnetz des Rings aufzudecken. Es zeigte sich, dass mehrere Mitglieder auch am Handel mit Waffen beteiligt waren, darunter auch Waffen, die zu Hause illegal mit 3D-Druckern hergestellt wurden. Im November 2022 wurde das Haus eines Gangmitglieds durchsucht. Beamte fanden dabei zwei 3D-Drucker bei der Arbeit, die weitere Waffen herstellten. Im Laufe der Ermittlungen beschlagnahmten die Beamten 28 zusammengebaute Geisterwaffen. Sie beschlagnahmten außerdem drei Geräte, die halbautomatische Schusswaffen in vollautomatische Maschinengewehre umwandeln.

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