TÜV SÜD wird auf dem 4. Additive Manufacturing Forum über einige wichtige Themen aus der 3D-Druck-Branche sprechen. Ein Kernthema ist die Skalierbarkeit und Wirtschaftlichkeit sicherheitsrelevanter Bauteile aus dem 3D-Drucker für regulierte Branchen. Auch die Zertifizierung im Rahmen der additiven Fertigung wird ein Thema sein.

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Logo TÜV SÜDAuf dem 4. Additive Manufacturing Forum in Berlin stellt TÜV SÜD seine Leistungen vor und wird auch im Tagungsprogramm vertreten sein. Ein wichtiges Thema ist der Aufbau skalierbarer und wirtschaftlicher Zertifizierungskonzepte. Das AM Forum findet vom 11. bis 12. März statt, wie der TÜV SÜD in einer Pressemitteilung gegenüber dem 3D-grenzenlos Magazin wissen ließ.

Thema: 3D-gedruckte, sicherheitsrelevante Bauteile

Zug, der gewartet wird
Sicherheitsrelevante Bauteile sind vor allem in Bereichen wie der Bahnbranche ein wichtiges Thema (Bild © Stratasys).

Sicherheitsrelevante Bauteile lassen sich mit den richtigen Standards und Normen problemlos mit dem 3D-Drucker herstellen und rasch auf den Markt bringen, erklärt Gregor Reischle, Head of Additive Manufacturing bei TÜV SÜD. Das ist in regulierten Branchen wie dem Bahnwesen von hoher Bedeutung. 24 Monate dauerte es, bis eine hochbelastete Hängelasche aus der Bremseinheit einer U-Bahn für den Betrieb freigegeben wurde. TÜV SÜD überprüfte die Qualitätssicherung, die Tests und die Dokumentation. Bei Teilen, die keine Sicherheitsvorgaben erfüllen müssen, ist die Verwendung von 3D-Druck bei der Bahn einfacher. Die niederländische Bahn nutzt den 3D-Druck für die Herstellung von Ersatzteilen.

Eine Konzeptstudie für eine sichere digitale Zertifizierung des TÜV SÜD soll Zulassungsprozesse weiter beschleunigen. Ein digitaler Fingerabdruck soll Bauteile künftig standortübergreifend und automatisiert überwachen. 3D-gedruckte Codes helfen bei der eindeutigen Identifikation und der Zuordnung zu einem Datensatz.

Zertifizierung der „industriellen Additiven Fertigungsstätte“

Die Zertifizierung der „industriellen Additiven Fertigungsstätte“ hilft dabei, die Serienfertigung international voranzutreiben und ein qualitätsgesichertes Produktionsnetzwerk zu etablieren. Es werden unter anderem die Anforderungen an eine Produktionsstätte, die betrieblichen Voraussetzungen, das Qualitätsmanagement und die Qualitätssicherung überprüft. Materialhersteller und Rohstoffe zu zertifizieren soll TÜV SÜD dabei helfen, die Markteinführung neuer Kunststoffe und Metalle voranzubringen. Werkstoffeigenschaften und Prozesse werden nach geltenden Standards auf Konformität geprüft. Schulungen, Workshops und Zertifizierungen für Mitarbeiter werden ergänzend vom TÜV SÜD angeboten.

Am 12. März von 13:30 bis 13:45 wird in Raum III das Thema „Safety first: Zertifizierung mobilitätskritischer Bauteile“ mit Gregor Reischle, Head of Additive Manufacturing, TÜV SÜD Product Service GmbH, Dr. Klaus Liedgens, Leiter Fahrzeugtechnik, Hamburger Hochbahn AG, und Prof. Dr. Matthias Tomenendal, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (Moderation) besprochen. Außerdem wird erörtert, wie sich sicherheitsrelevante Bauteile künftig noch effizienter fertigen und zertifizieren lassen.

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