Das 3D-Druck-Unternehmen Optomec hat einen Auftrag in Höhe von 2 Mio. US-Dollar für den Verkauf von drei Aerosol Jet Printing-(AJP)-3D-Drucker an ein Technologieunternehmen erhalten. Das namentlich nicht näher erwähnte Unternehmen wird damit neuartige Wearables entwickeln und mit 3D-Druck herstellen.

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Tragbare Elektronik ist äußerst beliebt. Von der Gesundheitsüberwachung bis hin zu smarten Kleidungsstücken gibt es viele Einsatzmöglichkeiten. Der Hersteller industrieller 3D-Drucker Optomec hat in einer Pressemitteilung den Verkauf drei seiner Aerosol Jet Printing (AJP)-3D-Drucker an einen nicht namentlich erwähnten „führenden Medien- und Technologie-OEM“ angekündigt. Es soll sich dabei um ein Fortune-50-Unternehmen handeln, das mit den AJP-Maschinen von Optomec tragbare Elektronik (Wearables) herstellen wird.

3D-Drucker von Optomec

3D-Drucker von Optomec wie der Aerosol Jet HD2 verwenden die LENS Directed Energy Deposition (DED)- und AJP-3D-Drucktechnologie, mit der der Nutzer in der Lage ist, elektronische Tinten direkt auf die 3D-Oberfläche aufzubringen. Damit sind beim Bedrucken von Leitsilber hochauflösende Schaltungen realisierbar mit Merkmalen mit einer Größe von nur 10 Mikrometern.

Tragbare Elektronik (Wearables) kann im Alltag unauffällig an den Benutzer „geklebt“ werden. Dazu muss sie genügend Flexibilität aufweisen, um sich an den Träger anzupassen. Die Produktion biegsamer Schaltungen mit hoher Detailgenauigkeit ist jedoch sehr schwierig. Optomec geht davon aus, dass die jährlichen Produktverkäufe von derartiger Elektronik bis 2030 die 150 Mrd. USD Marke (rund 130 Mrd. EUR) überschreiten.

Elektrodenpflaster und taktiler Sensor
Links – Dehnbares, hautähnliches Elektrodenpflaster zur Demonstration einer aktiven Gehirn-Maschine-Schnittstelle (Bild © Georgia Tech) und Rechts – Dehnbarer taktiler Sensor (Bild © Cambridge University).

Weitere Details

AJP-Maschinen können auf nicht-planare Substrate drucken und sind für diese Aufgabe geeignet. Der über 2 Mio. USD ( 1,73 Mio. EUR) hohe Auftrag der Lieferung von drei AJP 3D-Druckern stammt von einem „Anbieter digitaler Konnektivität“ mit eigenen Wearable-Ambitionen. Der Kunde erhält drei AJP-Systeme plus die dazugehörige Software und digitale Produkte, die die laufende Anwendungsentwicklungsunterstützung von Optomec umfassen.

Optomec CEO Dave Ramahi erklärt, dass der 3D-Druck bei dem bevorstehenden Produkt von zentraler Bedeutung für das Design ist und begrüßte die Transaktion als weiteren Erfolg für AJP.

Er ergänzt:

„Diese jüngsten Bestellungen sind ein weiteres Beispiel für die Fähigkeit von Optomec, Wiederholungsverkäufe zu generieren. In diesem Beispiel haben wir mit einigen neuartigen Entwicklungen in unserem Anwendungslabor begonnen, um das Drucken von dehnbaren Schaltungen sowie unsere wichtigsten 3D-konformen Elektronikfunktionen zu demonstrieren, die das Produktdesign des Kunden ermöglichen.“

Beispiele für Wearables aus dem 3D-Drucker

Erst kürzlich haben wir darüber berichtet, dass an der University of Arizona ein 3D-druckbares, an den Körper des Trägers individuell anpassbares Wearable entwickelt wurde, das seinen Strom aus einem Funksystem bezieht. So muss es nie aufgeladen werden. Im Februar 2021 haben Forscher aus Asien ebenfalls ein 3D-Druck-Verfahren für tragbare Elektronik vorgestellt, die mit einer eigenen Stromversorgung ausgestattet ist.

Anfang des Jahres haben Forscher aus Singapur einen 3D-gedruckten Film präsentiert, der Schweiß von der menschlichen Haut effektiv verdampfen lassen kann. Die von dem 3D-gedruckten Film absorbierte Feuchtigkeit könnte für tragbare elektronische Geräte wie Uhren und Fitness-Tracker genutzt werden. Mit unserem Newsletter verpassen Sie keine weiteren Neuigkeiten über spannende Entwicklungen aus dem Bereich 3D-gedruckter Wearables. Abonnieren Sie unseren Newsletter hier.

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