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Marktstudie: 3D-Druck und smarte Technologien sparen US-Unternehmen 100 Milliarden US-Dollar

Ausgehend von einer Produktionskostensenkung von 18,3 Prozent können die USA mit 3D-Druck und smarten Technologien 100 Milliarden US-Dollar sparen. Das ergab die Studie des des National Institute of Standards and Technology (NIST).

Logo National Institute of Standards and TechnologyNach Angaben des National Institute of Standards and Technology (NIST) könnten US-Hersteller mit der Adaption des 3D-Drucks und „smarten Technologien“ mehr als 100 Milliarden US-Dollar (89,99 Mrd. Euro) jährlich einsparen. Die beiden Technologien könnten dem NIST zufolge das Wachstum und die Innovation antreiben. Zu diesem Ergebnis kam ihre Studie, die sich mit vier fortschrittlichen Produktionsbereichen befasste, die diverse Produkte herstellen, die von geräuschunterdrückenden Kopfhörern bis zu fortschrittlichen, automobilen Baumaterialien reichten.

Wie die Nonprofit-Organisation berichtet, könnte die additive Fertigung der Konsumwelt alleine 4,1 Milliarden US-Dollar (3,69 Mrd. Euro) an Ersparnis einbringen, weil mit Einsatz additiver Fertigungstechnologien die Produktionskosten um 18,3 Prozent gesenkt würden. Die Institution befragte Hersteller, Manager, Forscher und Produktentwickler zur Identifizierung der 5 bis 10 größten Hemmschuhe zur Adaption moderner Technologien wie der additiven Fertigung.

Fertigung mit Roboter

Moderne Fertigungsroboter, addtitve Fertigungstechnologien und ander smarte Technologien können bis zu 100 Milliarden US-Dollar an Einsparungen für US-Unternehmen bringen (Bild © nist.gov).

Barrieren für die Einführung von 3D-Druck in US-Unternehmen

Die Kosten zum Aufbau einer 3D-Druck-Produktionslinie, die Druckgeschwindigkeit und fehlende Erfahrungswerte sind die Hauptgründe, welche von den Herstellern als Barrieren angegeben werden. Bei einer Analyse und Berechnung der Vorteile durch ein Unternehmen, macht die Einführung des 3D-Drucks gerade jetzt Sinn.

„Die Lücken in der Technologieinfrastruktur, einschließlich des Mangels an zuverlässigen Mess- und Testmethoden, wissenschaftlich fundierten Standards und anderen formalen Kenntnissen und Instrumenten beschränken die fortschrittliche Weiterentwicklung und Annahme der Fertigung“, erklärte NIST-Ökonom Gary Anderson.

Der 3D-Druck, fortschrittliche Robotik, Roll-to-Roll und intelligente Fertigung in Kombination resultieren in der magischen Einspargrenze von umgerechnet rund 90 Milliarden Euro jährlich bezogen auf die reduzierten Produktionskosten. Automatisierung und fortschrittliche Robotik führten dem NIST zufolge zu Einsparungen von 40,1 Milliarden US-Dollar (36,09 Mrd. Euro) und 57,4 Milliarden US-Dollar (51,66 Mrd. Euro) mit intelligenten Fertigungsmethoden. Kleinere und mittlere Unternehmen können die Herstellungsmethoden im Einklang mit den weltgrößten Firmen in einer Linie bringen. Denn eine fortgeschrittene Robotik können sich kleinere Unternehmen wegen ihres begrenzten Budgets meist nicht leisten.

Alternative Möglichkeiten für KMU-Betriebe

Kleinere Unternehmen müssten dem NIST zufolge die Datenanalyse als Schlüssel zur Senkung der Produktionskosten und Gewinnmaximierung erkennen. Konkret empfehlen die Autoren der Studie, dass Firmen mit lokalen Institutionen zusammenarbeiten sollen, ein nicht-proprietäres und standardisiertes Messsystem einführen und anschließend das gesamte Geschäftsmodell auditieren müssen, um die beste Produktions- und Managementmethode zu finden.

Die Studie nennt auch einige Beispiele bei denen die Erstellung von Produkten mit 3D-Druckern bereits sehr gut funktioniert. Im Vergleich dazu ist das Rapid Prototyping mit Hilfe von unternehmensinternen 3D-Druck bereits deutlich besser integriert – dennoch mit Luft nach oben. Eine Vor-Ort-Produktion könnte die Transportkosten senken aber auch die Mass Customization mit 3D-Druck ist eine Option für Unternehmen sich von der Konkurrenz abzuheben und wachsende Umsätze zu generieren.

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