Underwriters Laboratories (UL) hat die Auswirkungen von 3D-Druck auf sicherheitskritische Leistungseigenschaften von Polymeren untersucht. Die Ergebnisse nutzte die unabhängige Organisation, um ein Zertifizierungsprogramm namens „Blue Card“ zu entwickeln. Mit diesem sparen Hersteller von Endprodukten Zeit und Geld bei der Zertifizierung. Wir fassen die wichtigsten Informationen zusammen.

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Underwriters Laboratories LogoUnderwriters Laboratories (UL) ist eine unabhängige Organisation, die Produkte auf ihre Sicherheit untersucht. In einer Forschungsstudie hat UL die Auswirkungen von 3D-Druck auf sicherheitskritische Leistungseigenschaften von Polymeren untersucht und die Forschungsergebnisse unter dem Titel „Influence of 3D Printing on Safety-Critical Polymer Performance Properties“ dazu veröffentlicht. Das Whitepaper Certifying plastics for additive manufacturing gibt einen Überblick über die Arbeit von UL, wie die Einrichtung in einer Pressemitteilung erklärt.

Rahmen für die Bewertung und Qualifizierung von Materialien

Mann bei 3D-Drucker
Underwriters Laboratories stellt basierend auf ihren Forschungsergebnissen Zertifizierungsprogramm Blue Card vor (Bild © Underwriters Laboratories).

UL verglich die Entflammbarkeit, Entzündbarkeit und die elektrischen Eigenschaften von 3D-gedruckten Proben mit Objekten, die mithilfe von Spritzgussverfahren hergestellt wurden. Es zeigte sich, dass die Leistungswerte für herkömmliche Herstellungsverfahren nicht anzuwenden sind, wenn das gleiche Objekt mit dem gleichen Material additiv hergestellt werden kann.

Die Ergebnisse ermöglichten es UL, einen Rahmen für die Bewertung und Qualifizierung von Materialien zu definieren, an dem sich die Verantwortlichen in der gesamten Lieferkette der additiven Fertigung orientieren können. Risiken sollen so reduziert und die Qualität und Leistung der Produkte sichergestellt werden.

Zertifizierungsprogramm „Blue Card“

Basierend auf den erhaltenen Ergebnissen entwickelte Blue Card ein Zertifizierungsprogramm für Kunststoffe, die in der additiven Fertigung eingesetzt werden. Auf der Blue Card sind erforderliche Daten abgebildet, die die Eignung und Integrität von Materialien für den 3D-Druck und von 3D gedruckten Komponenten und Produkten zeigen. Hat ein Material für den 3D-Druck die UL-Bauteilgenehmigung erhalten, wird die Blue Card automatisch ausgestellt.

In der online verfügbaren Datenbank Product iQTM von UL werden die zertifizierten AM-Materialien veröffentlicht. Verwendet ein Hersteller von Endprodukten ein unabhängig getestetes und zertifiziertes Material, kann bei der Zertifizierung der Endprodukte Zeit und Geld gespart werden. 3D-Drucker-Hersteller können Materialien auch speziell für ihre Geräte zertifizieren lassen. Im vergangenen Herbst starteten TÜV SÜD und die ASTM International eine Kooperation zur Entwicklung gemeinsamer Standards in der additiven Fertigung für Deutschland und die USA.

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