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Startup "Nascent Objects": Modulare Hardware aus dem 3D-Drucker soll die Umwelt schützen

Das US-Startup „Nascent Objects“ plant mit Hilfe modularer Hardware, auch aus dem 3D-Drucker, nicht nur die Umwelt zu schützen, sondern auch die „Wegwerfmentalität“ bei preiswerter Hardware nachhaltig zu verändern. Mit dem ersten Produkt „Droppler“ sollen gleiche beide Ziele in einem Produkt erreicht werden.

Logo Nascent ObjectsDas Unternehmen Nascent Objects möchte dem Trend entgegenwirken, dass Technik bereits nach einem Jahr veraltet ist und in der Mülltonne landet.

Nach einer Vision des Startups sollen Nutzer selbst neue Gadgets aus Modulen herstellen, indem die Gehäuse per 3D-Drucker von jedem selbst gefertigt werden können. Bei der geplanten modularen Hardware soll es sich Nascent Objects zufolge um Kameras, Sensoren, Platinen etc. handeln mit denen neue Gadgets möglich sind.

Droppler

Der „Droppler“ (Bild © Nascent Objects).

Das erste Gadget welches die Firma entwickelt hat ist der „Droppler„, ein Überwachungssystem zur Messung des Wasserverbrauchs. Das Gerät hat eine Kegelform, besteht aus einem Porzellan-Gehäuse und das benötigte Mikrofon nimmt die Wassergeräusche auf. Der Klang wird mit Algortithmen analysiert und auf diese Weise sowohl der Wasserverbrauch ermittelt als auch die Umgebung erkannt. Das Gehäuse für den Droppler stammt aus dem 3D-Drucker.

Bei der Einrichtung des Dropplers kann der Nutzer ein Verbrauchslimit festlegen. Die Wassergeräusche werden in Literangaben übersetzt und angezeigt und sollen dem Anwender Informationen darüber liefern, wie der eigene Wasserverbrauch optimiert werden könnte.

Video zum „Droppler“ – So funktioniert der Droppler:

Das Starter-Set der Firma besteht aus Komponenten mit denen der Droppler, ein WLAN-Lautsprecher und eine Kamera gebaut werden kann. Der Vorstellung von Nascent Objects zufolge sollen die Verbraucher Wasserverschwendungen reduzieren und gleichzeitig weniger Wasserkosten zahlen. Auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo hat das Startup eine Kampagne für den Droppler gestartet und konnte bereits 57.446 US-Dollar von den angestrebten 70.000 US-Dollar einsammeln. Finanzieller Support ist bis zum 6. Februar 2016 möglich. Der Preis für das Starterset beläuft sich auf 119 US-Dollar im Rahmen der Kampagne und ist auf 50 Stück begrenzt.

Wer die Kampagne unterstützen möchte, dann dies auf indiegogo.com/at/droppler tun. In unserem 3D-Drucker-Newsletter werden wir über News zum Droppler wie gewohnt berichten. Mehr Ideen, mit Hilfe der 3D-Drucker die Umwelt zu schützen, findet Ihr auch auf unserer Themenseite „3D-Druck und der Umweltschutz„.

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