Das französische Startup Kiwatch bietet individuelle Designs für seine Überwachungskamera. Die Designs werden mit einem 3D-Drucker gefertigt. Der 3D-Druck ermöglicht dem Startup die kundenindividuelle Massenfertigung seiner Überwachungskameras, die für den Einsatz zu Hause vorgesehen sind.

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In kaum einer Zeit vor unserer heutigen wurde das Thema Überwachung so stark gesellschaftlich und politisch debattiert wie zum Zeitpunkt jetzt. Während führende Industrienationen sich auf der einen Seite parnterschaftlich die Hände reichen, werden auf der anderen Seite Millionen Euro Steuergelder in die Geheimdienste investiert, die „Partner“ und seine Bürger im großen Stile auszuspionieren. Alles im Sinne der inneren und äußeren Sicherheit. Natürlich.

Doch zugegeben, Überwachung macht auch in geringem Maße Sinn. Zum Beispiel die Überwachung der eigenen Wohnung, bzw. des eigenen Hauses und Gründstücks. Die aktuelle Kriminalstatistik zeigt, die Anzahl der Einbrüche 2014 in Deutschland ist weiter gestiegen. Vor allem Einbrecherbanden werden als Grund dafür aufgeführt. Grund genug sich gegen Einbrecher abzusichern.

Neben der wohl wirkungsvolleren Alarmanlage gibt es aber auch die Möglichkeit von Überwachungskameras. Oftmals starre graue Kästen und klotzige Kameras an der Außenfassade oder im inneren des Gebäudes, verderben den Besitzern die Freude an der Überwachung und eigenen Sicherheit. Das Unternehmen und Startup Kiwatch nimmt sich diesem Problem an. Kiwatch ermöglicht die individuelle Gestaltung des Gehäuses der Überwachungskameras.

Möglichkeit für Mass Customization dank 3D-Druck

Dem Nutzer steht es mit Kiwatch offen eine knallig-buntes Design zu wählen, ein Muster im Design der Wandfarbe oder Tapete oder gar die Kamera mit einem Familienbild „zu tarnen“ – vorausgesetzt man findet eines, dass das Loch für die Linse der Kamera hinter dem Gehäuse zu retuschiert. Über eine Online-App ermöglicht es Kiwatch das eigene Design für die Überwachungskamera anzupassen.

Wie fertigt Kiwatch die Überwachungskamera-Hüllen? In Zusammenarbeit von Kiwatch und Sculpteo werden die Teile mit einem Nylonpulver hergestellt, das sowohl feste als auch elastische Teile ermöglicht. Nach dem anfänglichen 3D-Druck sind die Bauteile zunächst weiß lackiert. Das Design kann dann von Sculpteo aufgetragen oder selbst aufgebracht werden. Sculpteo bietet aktuelle den 3D-Druck von 390.000 Farben, was es für Designer schwer machen dürfte eine Design zu entwerfen, was nicht möglich ist zu drucken! 😉

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