PrintMyRoute LogoDas Ausdenken und Teilen von Fitnessrouten kommt immer mehr in Mode. Diese Idee hat PrintMyRoute aufgegriffen und ermöglicht es nun, die individuellen Routen in 3D-gedruckte Modelle umzuwandeln.

3D-Modell eines Streckenprofils
Modell eines 3D-gedruckten Streckenprofils. (Bild: © PrintMyRoute)

Jack Morgan beschäftigt sich erst einige Monate mit dem 3D-Druck. Als er seinen ersten 3D-Drucker gekauft hatte, kam ihm die Idee, Streckenprofile mit einem 3D-Drucker zu fertigen. Dafür benötigt er nur die GPS-Daten. Im Laufe der Zeit hat Morgan, der Chef des Unternehmens PrintMyRoute ist, das Verfahren perfektioniert. Mit dem Radsport-Magazin BikeBiz sprach er vor Kurzem über den Prozess hinter sowie die Vorteile von PrintMyRoute.

„Wir können so ziemlich jede GPS-Datendatei nehmen – zum Beispiel eine exportierte GPX-Datei von Strava oder eine TCX-Datei von deinem Garmin – wir bearbeiten sie mit unserer Software und machen ein paar Tweaks, um sicherzustellen, dass das Modell gut aussieht“, so Morgan.

Die Kunden können sich das Modell dann anschauen, bevor sie den 3D-Druck in Auftrag geben. Der Druck selbst dauere nach Auskunft Morgans zwischen zwei und sechs Stunden. Als Filament wird PLA eingesetzt. Zugleich können die Kunden ein paar Optionen bei der Darstellung ihrer 3D-gedruckten Route nutzen. Eines davon ist das lineare Höhenprofil, was eine seitliche Sicht auf die Route biete und die Aufstiege und Abfahrten der Strecke gut darstelle. Eine weitere Option ist das Map-Profil, eine Art „Miniaturkarte der Strecke“. Für oft genutzte Strecken wie beispielsweise den Aufstieg nach Alpe d’Huez, der oft bei der Tour de France bezwungen werden muss, werden keine zusätzlichen GPS-Informationen benötigt. Hier liegen die Daten bereits vor.

Lineares 3D-Modell
Modell eines linearen 3D-gedruckten Streckenprofils. (Bild: © PrintMyRoute)

In Zukunft sollen noch weitere Routenoptionen hinzukommen. So ist beispielsweise vorgesehen, den 3D-Druck einer Route, die in einem Kastenrahmen untergebracht ist, zu ermöglichen. Dieser Kasten könne dann auch mit einer Plakette, auf der der Name der Route, das Datum, die Zeit und weitere Informationen aufgebracht ist, versehen werden. Es bleibt abzuwarten, mit welchen Neuerungen PrintMyRoute in Zukunft noch eine größere Interessentenschar für sich gewinnt. Über zahlreiche weitere interessante 3D-Druck-Projekte berichten wir in unserem Newsletter.

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