Neuer Online-Dienst:

Vovoo findet den günstigsten 3D-Druck-Anbieter

Das Interesse und die Neugier nach 3D-gedruckten Objekten übersteigt die Anzahl der 3D-Drucker-Besitzer. Mit Vovoo ist jetzt ein Online-Service gestartet, der sowohl für Interessierte, als auch für kommerzielle 3D-Drucker-Besitzer einen Mehrwert schafft. Und auch private Besitzer können mit ihrem 3D-Drucker Geld verdienen.

Logo VovooVoovo ist ein neuer Online-3D-Druckservice mit dem Ziel, für die Nutzer den günstigsten 3D-Druck-Anbieter zu finden. Die Geschäftsidee und das Konzept von Vovoo setzen an folgendem Punkt an: Im Internet existieren bereits mehrere Millionen digitaler 3D-Modelle die sich mit einem 3D-Drucker  herstellen lassen. Dabei wurden im letzten Jahr gerade einmal ca. 100.000 3D-Drucker im unteren Preissegment verkauft.

Das Interesse am 3D-Druck ist also deutlich größer als die Anzahl der Verkäufe. Bei einem stark wachsendem Interesse an 3D-gedruckten Objekten und einer relativ geringen Anzahl an Besitzern von 3D-Druckern bedeutet dies, man muss versuchen beide Parteien zusammen zu bringen.

Mit Vovoo geschieht das auf einem etwas anderen Konzept als zum Beispiel bei dem Vermittlungsservice 3D Hubs. Interessenten, die zum Beispiel auf thingiverse, dem Vovoo-eigenen Marktplatz oder anderen CAD-Verzeichnissen ein interessantes Modell entdeckt haben, erstellen auf Vovoo eine „Auktion“. Die Auktion nennt die Bedingungen an den Auftragnehmer, zum Beispiel in Bezug auf Qualität und Lieferung. Interessierte Dienstleister und Privatpersonen, die über einen 3D-Drucker verfügen, können Ihr individuelles Angebot für die Auktion abgeben.

Das Besondere: Andere 3D-Druck-Dienstleister und Privatleute können die Angebote ihrer Konkurrenten einsehen. Die Folge ist eine Win-Win-Situation für beide Parteien. Während die Auktionsersteller einen besseren Überblick über die unterschiedlichen Leistungen der Anbieter erhalten, können die Anbieter wiederum Informationen über das Leistungsspektrum der Konkurrenten einsammeln und für die eigene Unternehmensausrichtung nutzen. Für private Anbieter ergibt sich der Vorteil, die Anschaffung der eigenen 3D-Druckers schnell zu amortisieren, indem man kurzweilig als Dienstleister agiert bis die Kosten für den 3D-Drucker wieder eingespielt sind. Mit Vovool und einem eigenen 3D-Drucker lässt sich also Geld verdienen.

Das Konzept von Voovo kann funktionieren. Kaum jemand, der sich zum 3D-Druck informiert hat, dachte nicht selbst schon einmal gerne das ein oder andere Modell mit einem 3D-Drucker selbst auszudrucken. Oft verfliegt der Gedanke aber wieder bevor diesem ernsthaft nachgegangen wird. Der Wunsch (oder die Chance) den 3D-Druck im Privatbereich einmal auszuprobieren geht damit verloren. Bei Künstlern oder Kreativen kann dies sogar einen verlorenen Wettbewerbsvorteile bedeuten.

Vovoo Website
Mit Vovoo lassen sich „Auktionen“ erstellen, um den für sich besten 3D-Druck-Anbieter zu finden. Als privater Anbieter lässt sich so mit dem eigenen 3D-Drucker Geld verdienen (Screenshot © Vovoo)

Wir alle wissen um die Einfachheit eine Auktion bei ebay einzustellen. Mit Vovoo wird es in Zukunft einfacher, mit wenigen Klicks sich eine Auktion anzulegen, vergleichbare Angebote einzuholen und dann zu entscheiden ob man die eigenen Ideen oder das vorgefertigte und digitale 3D-Modell wirklich gedruckt haben möchte oder nicht. Nach unserem jetzigen Kenntnisstand ist Vovoo vorerst in den USA geplant. Wann Vovoo in Deutschland seine Leistungen anbietet oder ob es bis dahin auch einen deutschen Anbieter geben wird, gibt es wie immer in unserem kostenlosen 3D-Drucker-Newsletter zum nachlesen.

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