Neuvorstellung:

Mit „ViscoDUO-FDD 4/4“ stellt ViscoTec neuen Druckkopf für zweikomponentige viskose Materialien vor

ViscoTec entwickelt einen Zweikomponenten Extruder (2K-Druckkopf), der sich einfach in 3D-Drucker implementieren lässt und mit vorhandener Software angesteuert wird. „ViscoDUO-FDD 4/4“ nennt sich der neue Druckkopf, der Flüssigkeiten und Pasten drucken kann.

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Logo ViscoTecDas Unternehmen ViscoTec ist eigentlich auf Pumpen- und Dosiertechnik spezialisiert. Doch schon 2015 zeigte Viscotec, dass sich die hauseigenen Techniken auch auf den 3D-Druck erweitern lassen. Wir berichteten darüber.

ViscoTec ist im oberbayerischen Raum (Kreis Altötting) ansässig und besteht schon seit 1980. Nach und nach hat das Unternehmen auch ausländische Märkte erschlossen. Offensichtlich stehen Wachstum und Innovation ganz oben auf der Prioritätenliste der Firma.

Nun veröffentlichte ViscoTec einen Zweikomponenten Extruder, der sich einfach in 3D-Drucker implementieren lässt und mit vorhandener Software angesteuert wird. ViscoDUO-FDD 4/4 nennt sich der Druckkopf, der Flüssigkeiten und Pasten drucken kann.

Die Basis für diese Fluide und Pasten bildet ein zwei komponentiges Polymer, wie zum Beispiel Silikone, Epoxidharze, Polyurethane, Arcylate und Polyesterharze.

Beispiel 3D-Druck
Beispiel 3D-Druck mit viskose Material von ViscoTec (Bild © ViscoTec).

Das Funktionsprinzip: Im Inneren des Druckkopfes befindet sich ein rotierendes Verdränger-Prinzip, erklärt das Unternehmen in einer Mitteilung an 3D-grenzenlos:

“Durch die spezielle Geometrie entsteht ein genau definiertes Kammervolumen, in dem das Medium kontinuierlich axial befördert wird.”

Für saubere Druckergebnisse sorgt der Fadenabriss, der durch eine Umkehr der Drehrichtung erzeugt wird.

Der ViscoDUO-FDD 4/4 im Detail

Druckkopf von ViscoTec
2K-Druckkopf ViscoDUO-FDD 4/4 (Bild © ViscoTec).

Der 2K-Druckkopf ist mit dem Mischkopf über zwei separate Kanäle verbunden. Diese sind strömungsoptimiert. Vermischt werden zwei Medien erst im Mischrohr. Eine längere Druckpause und somit Aufenthalt in dem Mischrohr ist kein Problem, da die zwei getrennten Extruder-Einheiten ein Austrocknen verhindern.

Sollte der Druckvorgang beendet sein, kann das Mischrohr einfach entnommen und entsorgt werden.

Mit dem Druckkopf für Fluide und Pasten ist es dem Unternehmen gelungen, zweikomponentige viskose Materialien für den 3D-Druck zugänglich zu machen. ViscoTec bietet seine Produkte bereits in den Bereichen Lebensmittelanwendungen, im Bereich Automotive, in der Luft– und Raumfahrt, der Medizintechnik und in der Pharmazie an. In all diesen Bereichen findet man auch schon den 3D-Druck.

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