Kunststoffverarbeitende Industrie:

igus stellt kundenspezifische selbstschmierende Linearachsen für 3D-Drucker her

Die in Köln Porz-Lind ansässige igus GmbH hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1964 auf die Herstellung von Kunststoffteilen spezialisiert. Nun nutzt sie auch das 3D-Druckverfahren, um so selbstschmierende Linearachsen nach Kundenwunsch herzustellen.

Zum Unternehmensportfolio von igus gehören unter anderem Ketten und Kabel für Druckköpfe, Schraubantriebe für verschiedene Druckbettmechanismen sowie Kunststofffasern, die zur Herstellung von 3D-Druck-Objekten benötigt werden.

Bei dem neuen drylin SLTI3 handelt es sich um einen Lineartisch, der aus 3D-gedruckten Achsen und Schlitten besteht. Er ergänzt die SLT-Reihe, die unter anderem in der Automobil- und Verpackungsindustrie eingesetzt werden kann. Wie alle anderen igus-Produkte arbeitet er vollkommen selbstschmierend und kann sich so reibungslos bewegen, ohne dass eine zusätzliche Wartung notwendig ist. Da der SLTI3 Lineartisch nur aus wenigen Komponenten besteht, ist er relativ schnell montiert und einsatzbereit.

Achsen und Schlitten.
3D-gedruckte Achsen und Schlitten. (Bild: © igus.de)

Mit dem neuen drylin STLI3 Lineartisch können neue Profildesigns, Hublängen und Befestigungsmöglichkeiten gedruckt werden. Bereits 48 Stunden nach Auftragserteilung werden die kundenspezifischen Produkte an die Auftraggeber verschickt.

Der drylin STLI3-Lineartisch arbeitet mit Hochleistungs-3D-Druckfäden, die speziell von igus entwickelt wurden. Diese tragen die Bezeichnung iglidur I3. Hierbei handelt es sich um einen optimierten Kunststoff, er eine sehr hohe Abriebfestigkeit besetzt. So sind die iglidur-Fäden bis zu 50x verschleißbeständiger als andere 3D-Druck-Kunststoffe. Dies ist durchaus mit Metallen vergleichbar, aber der Kunststoff ist wesentlich leichter und die Maschinen arbeiten mit deutlich weniger Lärm.

Die igus Produkte werden in vielen 3D-Drucker-Projekten eingesetzt. Dazu gehören beispielsweise die 3D-Scanner von Sicnova 3D, der eine drylin-Gürtelachse besitzt und in dem auch von igus hergestellte Motoren eingebaut sind. Auch Reprap Austria sowie Cobot, Kuhling & Kuhling verwenden für ihre 3D-Drucker-Produktion igus-Teile.

3D-Drucker.
Von igus hergestellte Linearachsen werden unter anderem in 3D-Druckern eingebaut. (Bild: © igus.de)

Mit der Neuentwicklung des drylin STLI3 Lineartisches sowie der Herstellung von 3D-gedruckten Teilen wird igus auch in Zukunft Erfolg haben. Detaillierte Informationen über den STLI3 Lineartisch und das iglidur I3 Druckmaterial finden Sie auf der Webseite igus.de des Unternehmens.

Selbstverständlich werden auch wir von 3D-grenzenlos über weitere Neuentwicklungen aus der Welt der 3D-Drucker berichten und Sie in unserem Newsletter auf dem Laufenden halten.

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