Französische Studenten könnten bald in einem 3D-gedruckten Studentenwohnheim leben. Einer französischen Nachrichtenquelle zufolge möchte die Universität von Rouen Mont-Saint Aignan bald unter dem Projektnamen „Mur Habitat 76“ ein mit einem 3D-Drucker gebautes Studentenwohnheim betreiben.

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Das Projekt wird im Rahmen einer Kooperation der französischen Organisation Habitat 76 und dem Centrum régional des œuvres universitaires et scolaires (CROUS) oder einem schulischen Regionalzentrum realisiert.

Nach Angaben von Sébastien Metayer, dem Direktor für nachhaltige Entwicklung bei Habitat 76, ist das dreidimensional erstellte Studentenwohnprojekt in Frankreich das erste seiner Art und vermutlich sogar in ganz Europa. Dieses Projekt ist seit einem Jahr im Gange, seine Inbetriebnahme ist für 2018 vorgesehen, berichtet additiverse.com.

Das Besondere dieses Projektes ist, dass nicht nur die Gebäudehülle, sondern auch das Inventar mit 3D-Druckern hergestellt werden soll. So sollen sämtliche Möbelstücke einschließlich Schreibtische und Betten, aber auch die Duschen durch die additive Fertigung hergestellt werden. Die dafür beauftragten Studios rechnen pro Möbelstück mit einer Fertigungszeit von maximal zwei Tagen, so Habitat 76.

Mit dem 3D-Druck der Häuser haben sie unter anderem das Unternehmen X-TreeE beauftragt. Dieses hat einen speziellen 3D-Drucker-Roboter entworfen und zugleich benutzerdefiniertes 3D-druckbares Betonmaterial erschaffen.

3D-gedruckte Pavillons.
3D-gedruckte X-TreeE Pavillons. (Bild: © xtreee.eu)

Im September 2016 hat X-TreeE sein neues 3D-Druckverfahren für die Errichtung eines drei Meter hohen Pavillons genutzt. Im Juni 2017 ist vorgesehen, ein komplettes Studio mit der additiven Fertigung herzustellen. Dieses soll dann auch Wasserleitungen und elektrische Kabel enthalten. Natürlich wird das Gebäude dann umfangreichen Tests unterzogen.

Keine Arbeitsplätze gefährdet

Nach Auskunft Metayers gibt es nach dem erfolgreichen Druck des Studios das Potenzial, größere Strukturen zu erschaffen. Er äußerte sich dazu folgendermaßen: „Wenn wir zeigen können, dass es möglich ist, ein Studio zu bauen, können wir dann drei, vier oder fünf Räume erschaffen, vielleicht sogar ein Gebäude.“ Zugleich geht er aber auch davon aus, dass durch den automatisierten 3D-Druck keine menschlichen Arbeitsplätze gefährdet sind. „Auch wenn der Drucker die schwere Arbeit macht, werden wir immer Elektriker, Klempner und Maler brauchen,“ so Metayer abschließend.

Bis jetzt fallen die Kosten für den 3D-Druck von Betonstrukturen noch relativ hoch aus. Zugleich ist das Team aber sehr zuversichtlich, dass diese Technik in Zukunft zum Standard gehört, was dazu beiträgt, die Kosten zu senken.

Bildergalerie

Die Bilder wurden uns von XtreeE zur Verfügung gestellt und zeigen die ersten Arbeiten an dem neuen Studentenwohnheim.

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