Logo Project Ara von GoogleDie Module Developers Conference wird an verschiedenen Orten zu unterschiedlichen Zeiten stattfinden. Vor allem Entwickler sollen sich dort über den neuesten Stand des Projekts Ara informieren.

Dafür erhalten Besucher der Konferenz Einsicht auf den aktuellsten Prototypen des ersten, modular aufgebauten Smartphones, welches mit dem Betriebssystem Google Android läuft und den Smartphone-Markt revolutionieren soll. Das Basismodul des Ara-Smartphones besteht aus Aluminium und wird als Endo (Endoskelett) bezeichnet.

Den Schwerpunkt der Veranstaltung bildet eine neue Version des Ara Module Developers Kit (MDK). Das MDK wird in der Version 0.20 veröffentlicht und soll spürbare Fortschritte für die Entwickler bringen. Ausgewählte Entwickler werden außerdem ihre aktuellen Arbeiten mit dem MDK vorstellen. Im Rahmen der Entwicklerkonferenz wird Google seine Pläne zur Pilotvermarktung mitteilen. Als ein weiteres Highlight wird der niederländische Designer Dave Hakkens auf dem Event den neuen Prototypen Spiral 2 präsentieren.

Modulares Smartphone Foto
Das Bild zeigt den modularen Aufbau des Smartphones. Aber nicht nur das Gerät selbst ist innovativ. Auch in der Produktion verfolgt das Konzept mit 3D-Druck seinen innovativen Charaker (© Motorola).

Google und 3D Systems – Partner für die Produktion

Der US-Konzern und Suchmaschinen-Gigant Google arbeitet beim Projekt Ara mit zahlreichen Partnern zusammen. Zu den Partnern von Google gehört auch der 3D-Drucker-Hersteller 3D Systems, der mit seinen 3D-Druckern individuelle Modulgehäuse nach Nutzerwünschen herstellen kann. Damit wird jedes Ara-Smartphone zum kundenindividuellen Unikat. Über die Zusammenarbeit von Google und 3D Systems zur Produktion der Ara-Smartphones mit 3D-Druck berichteten wir bereits ausführlich und stellten die hochmoderne Produktionslinie für die kundenindividuelle Massenfertigung mit 3D-Druck vor (Mass Customization mit 3D-Druck – Thema)

Die Nutzungszeit soll sich auf fünf bis sechs Jahre belaufen und die austauschbaren Komponenten werden mittels Permanentmagneten im Gehäuse festgehalten. Der UniPro-Standard verbindet die Module kommunikativ miteinander. Vision von Google ist es, dass Anwender ihr Smartphone künftig selbst individuell zusammenstellen können – basierend auf ihren persönlichen Nutzerprofil. Defekte Modue sollen während des Betriebs ausgetauscht werden.

Die Project Ara Module Developers Conference beginnt am 14.Januar 2015 in der Konzernzentrale von Google in Mountain View. Der zweite Termin findet am 21.Januar 2015 statt und ist für asiatische Entwickler geplant. Alle interessierten Entwickler können sich für beide Konferenzen bis zum 26.November 2014 bewerben (Link zur Anmeldung siehe oben „Module Developers Conference).

Neben Googles Smartphone-Projekt Project Ara arbeitet der Technologiekonzern noch an weiteren innovativen Projekten, bei dem auch der 3D-Druck zum Einsatz kommt. Zum Beispiel wird im Rahmen des Projekts Tango ein als 3D-Scanner fungierendes Tablet geschaffen. Im Jahr 2015 soll das 3D-Scanner-Tablet „Tango“ auf den Markt kommen.

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