Der Bürgermeister von London, Sadiq Khan, hat Entwicklungspläne für die östliche Region der britischen Hauptstadt London offen gelegt. Zu den Plänen gehört auch das größte 3D-Druckzentrum Großbritanniens. Mit dieser Entwicklung hofft Khan, bis 2050 Zehntausende Arbeitsplätze und Wohnungen zu schaffen.

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Laut den Plänen wird die 40 Meilen Strecke an der Mündung der Themse erweitert. Londons Kreativ- und Kulturbranchen generiert bereits schätzungsweise 40 Milliarden Dollar pro Jahr an die Wirtschaft für Sadiq Khan. Das neue 3D-Druckzentrum befindet sich in Silvertown, einem Bezirk in West Ham. Das Gebiet ist derzeit Heimat der Millennium Mills Gebäude. Diese ehemalige Getreidemühle wird im Rahmen des Projektes renoviert.

Das Millenium Mills Gebäude als 3D Visualisierung (Bild © Silvertown Partnership).

Britische 3D-Druck-Initiative

Mit dieser Ankündigung fördert das Vereinigte Königreich weiterhin die Verwendung der Additivherstellung. Die Innovationsagentur der britischen Regierung, Innovate UK, sind die Hauptmotivatoren dieser Weiterentwicklung und haben viele Projekte in dieser Richtung finanziell unterstützt.

Dazu gehören die in Sheffield entwickelte PostPro3D-Technologie. Die britische Additivproduktionsfirma AMT entwickelt eine automatisierte Nachverarbeitungsmethode und wird mit staatliche Finanzierungen von 782.000 US-Dollar unterstützt. Das Unternehmen Innovate UK hat auch die Forschung in der Metallzusatzstoffherstellung finanziert. Die Universität von Nottingham studiert die Verwendung von 3D gedruckten, funktionalen Gittern für Automobilkomponenten. Während im Norden Englands die britische Regierung die Übernahme der Industrie 4.0 mit mehr als einer halben Milliarde an Fördermitteln vorantreibt.

Pläne für London

Andere Vorschläge im Rahmen von Khan’s Plänen beinhalten ein Theaterstudio in Bexley, ein Kunstzentrum in Woolwich, ein Gaming-Hub an der University of Essex und ein industrielles Forschungslabor in Kent. Das 3D-Druckzentrum ist Bestandteil einer hochmodernen Anlage zur Herstellung von großen Kunstwerken und Skulpturen. In London gibt es Zentren von Mode über Film, Design und Gaming, darstellende und visuelle Künste und alles was die Kreativwirtschaft sonst noch so zu bieten hat. Khan möchte auf diesem Erfolg aufbauen und aus der Themese-Mündung ein Weltklasse-Zentrum für kreative Produktion und additive Fertigung schaffen. Bürgermeister Khan möchte außerdem im Bereich globaler Innovationen führend werden, Talente der Zukunft nach London locken um „weltverändernde“ Ideen aus den Zentren hervorzubringen, schreibt die englische Regierung in ihrer eingangs verlinkten Pressemitteilung. Möge es ihm gelingen und der Brexit kein Stein im Wege sein.

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