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WAAM-Technologie: Cranfield University fertigt weltweit größtes Metallteil mit einem 3D-Drucker

Wissenschaftler der britischen Cranfield University haben ein sechs Meter langes Metallteil mit einem 3D-Metalldrucker gefertigt. Bei dem gedruckten Holm handelt es sich wahrscheinlich nicht nur um das weltweit größte Metallobjekt aus einem 3D-Drucker. Zusätzlich ließen sich so die Kosten um 70 Prozent senken. Auch die Durchlaufzeit wurde mit dem Verfahren stark optimiert.

Die Cranfield UniLogo der Cranfield Universitätversity hat mit ihrem neuen 3D-Metalldrucker das wahrscheinlich weltweit größte Metallteil gedruckt. Dabei handelt es sich um einen doppelseitigen Holm aus Aluminium. Der Holm ist sechs Meter lang und wiegt rund 300 Kilogramm. Gedruckt wurde mit Draht, zum Einsatz kam eine additive Lichtbogen-Drucktechnologie.

Bei dem 3D-Druck des sechs meter langen Metallteils fand ein weniger bekanntes 3D-Metalldruckverfahren Anwendung. Der Lichtbogen schmilzt den Metalldraht und bringt ihn während des Druckvorgangs in die gewünschte Form. Die Technik wird noch weiter erforscht, zeichnet aber bereits jetzt für beeindruckende Kreationen wie beispielsweise ein Ganzmetall-Fahrrad verantwortlich.

Großes Metallteil aus 3D-Drucker.

Das längste Metallteil wurde mit einem WAAM-3D-Drucker hergestellt. (Bild: © cranfield.ac.uk)

Innerhalb des WAAMMAT-Konsortiums ist die Cranfield University führendes Mitglied einer Gruppe von 20 Industriepartnern und 13 Universitäten, die das Ziel haben, die Lichtbogen-Drucktechnologie weiterzuentwickeln und zu kommerzialisieren. Der gedruckte Metallholm wurde hergestellt, um die Fähigkeiten des 3D-Metalldruckers zu testen.

Mit der WAAM-Technologie (Wire and Arc Additive Manufacturing) lassen sich unter Einsatz des Lichtbogens hervorragend massive Teile drucken. Die weitere Entwicklung dieser Technologie wird eine enorme Auswirkung auf die Luftfahrt-, Öl & Gas-, Automobilindustrie, den Energiesektor und weitere Branchen haben.

Nach Angaben von Prof. Stewart Williams, dem Leiter der Additiven Fertigung der Cranfield University, könnte die Luftfahrtindustrie mit dem Druckverfahren von einer erhöhten Produktionseffizienz und Kosteneinsparung profitieren.

Großer WAAM 3D-Drucker.

Der WAAMAT 3D-Drucker bei der Herstellung eines Metallteiles. (Bild: © cranfield.ac.uk)

Eine Gruppe von MSc-Studenten druckte den Holm, welcher gegenüber traditionellen Herstellungsverfahren hinsichtlich der Fertigung großer Metallteile die Kosten um 70 Prozent reduzieren kann. Die Durchlaufzeit kann von mehr als ein Jahr auf wenige Wochen gesenkt werden. Über weitere Neuigkeiten zu diesem spannenden Thema berichten wir in unserem 3D-Drucker-Newsletter.

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