Die PERI GmbH hat gemeinsam mit Baldauf Gebäudedruck zum ersten Mal ein Gebäude mit einem 3D-Drucker um einen Anbau erweitert. Für ihr Vorhaben verwendete PERI den 3D-Drucker BOD2 vom Hersteller COBOD. Das Projekt in Lindau zeigt, wie flexibel und vielseitig die neue Fertigungstechnologie für das Bauwesen ist.

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PERI GmbH LogoIn Beckum (NRW) wurde vor wenigen Wochen Deutschlands erstes 3D-gedrucktes Wohnhaus fertiggestellt, das von der PERI GmbH mit dem BOD2-3D-Drucksystem vom Hersteller COBOD gebaut wurde. Die PERI GmbH war damit auch an anderen Bauprojekten beteiligt. Nun gab die deutsche PERI GmbH in einem Artikel auf 3D Printing Industry bekannt, dass sie zum ersten Mal den 3D-Druck dafür eingesetzt hat, ein bestehendes Gebäude um einen Anbau zu erweitern.

Details zur Erweiterung des Gebäudes

Die PERI GmbH hat auch hier wieder mit dem COBOD 3D-Drucker gearbeitet. Ziel war es, ein einem Einfamilienhaus im bayerischen Lindau einen völlig neuen Boden zu verleihen. Dr. Fabian Meyer-Broetz, Leiter des Geschäftsbereichs Bau-3D-Druck des Unternehmens, erklärte laut dem Artikel, das die PERI GmbH mit diesem Projekt das Potenzial der 3D-Druck-Technologie für andere Anwendungen als den Neubau von Gebäuden demonstriert.

Die Arbeit am Hausanbau wird neben Baldauf Gebäudedruck am Haus des Eigentümers André Baldauf ausgeführt. Das alte Dach wurde dabei bereits entfernt und eine Betondecke verlegt, die die Grundlage des neuen 3D-gedruckten Bodens bildet. Der Erweiterungsbau soll um 120 Quadratmeter groß und 3,7 Meter hoch sein. Die Erweiterung entstand mit dem für 3D-Druck maßgeschneiderten Material „i.tech 3D“ von HeidelbergCement. Es zeigte sich, dass das BOD2-System in der Lage ist, auf unebenen Oberflächen in bestehenden Strukturen zu drucken.

Verantwortliche erklären

Meyer-Broetz sagte:

„Hier betreten wir mit unserer Bau-3D-Drucktechnologie einmal mehr Neuland. Technisch war vor allem die Einrichtung des Druckers aufgrund der Hanglage des Geländes eine neue Herausforderung. Das Projekt in Lindau zeigt einmal mehr, wie flexibel und vielseitig diese neue Technologie ist.“

Baldauf erklärt:

„[Durch] die Mischung einer hoch CO2-bindenden Neptungras-Dämmung, eines Holzfaltdachs und einer 3D-gedruckten Tragkonstruktion konnten wir den Erweiterungsbau nahezu CO2-neutral konstruieren. Die Wände wurden in 3D geplant und gedruckt und das Holzdach nach 3D-Plänen montagefertig verzurrt. So planen und bauen wir heute.“

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